Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis
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Sommersemester 2011
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Philosophie - Einleitung in die Heilige Schrift - Exegese des Alten Testaments - Exegese des Neuen Testaments - Kirchengeschichte - Fundamentaltheologie - Dogmatik - Moraltheologie - Christliche Gesellschaftsethik - Pastoraltheologie - Religionspädagogik, Katechetik und Didaktik - Pastoralpsychologie und Spiritualität - Homiletik - Liturgiewissenschaft - Kirchenrecht - Freier Wahlpflichtbereich (Modul 23) - Griechisch - Latein - Hebräisch - Syrisch - Arabisch - Sanskrit - Italienisch - Spanisch - Französisch - Medien und öffentliche Kommunikation - Islam und christlich-muslimische Begegnung
| Philosophie | 02 Geschichte der Philosophie im Mittelalter: Von Boethius bis Nikolaus von Cues Berndt |
V G M5 2st Di 08.45 - 10.20 |
| Das philosophische Mittelalter lassen die Historiker gewöhnlich mit A.M.S. Boethius (+ 522) beginnen und mit Nikolaus von Kues (+ 1464) enden. Die Vorlesung will einige Grundlinien abendländischen Denkens in diesem Zeitraum aufzeigen, indem sie ausgewählte Themen (Erkenntnis, Sein, Gott, der Mensch, das Gute, die Natur) in ihren geschichtlichen Repräsentanten (Johannes Scotus Eriugena, Anselm von Canterbury, Peter Abailard, Viktoriner, Chartreser, latinisierte Araber, Thomas von Aquin, Bonaventura) vorstellt. Es soll versucht werden, die individuelle Ausprägung des Denkens in den Institutionen der abendländischen Kultur zu lokalisieren (artes liberales, Die Schulen, Die Universitäten) und als Auseinandersetzung mit den Quellen zu verhandeln. Literatur wird von Fall zu Fall angegeben. | |||
| Literatur | Erstanreger: Alain de Libera, Denken im Mittelalter, München 2003. | ||
| Leistungsnachweis | mündliche Prüfung, M 5 Philosophiegeschichte | ||
| 03 Sprachphilosophie, analytisch und hermeneutisch Watzka |
V G M5 2st Mo 10.35 - 12.10 |
| Die Sprachphilosophie des 20. Jahrhunderts wäre ohne die bahnbrechenden Leistungen einiger Logiker (Frege, Russell, Wittgenstein) nicht möglich gewesen. In der Vorlesung wird es darum gehen, sich elementare Logikkenntnisse anzueignen, um dann der Frage nach Sinn und Bedeutung von Termini, Sätzen und Sprechakten nachzugehen. Die Formulierung einer Theorie der sprachlichen Bedeutung wurde lange als die Hauptaufgabe der analytischen Philosophie angesehen, - ein sprachfreies Denken wurde ins Reich der Fabeln verwiesen. Inzwischen hat es sich eingebürgert, das Verhältnis von Denken und sprachlichem Ausdruck eher als lockere Verbindung anzusehen. Aber auch bei der Inhaltsbestimmung des Denkens kommen Philosophen nicht umhin, Prinzipien anzuwenden, die in der Sprachanalyse des 20. Jahrhunderts formuliert wurden. - Die hermeneutische Variante der Sprachphilosophie betrachtet dem gegenüber nicht Termini bzw. Sätze, sondern Texte oder ganze Sprachen als Sinneinheiten. Den Gedanken der Sinntotalität modifizierend hat die hermeneutische Philosophie neben der Texthermeneutik auch eine ontologische Hermeneutik bzw. Daseins-Hermeneutik ausgebildet, die in vielfacher Weise die Anthropologie und Theologie des 20. Jahrhunderts beeinflusst hat. | |||
| Literatur | Albert Newen, Markus A. Schrenk: Einführung in die Sprachphilosophie, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2008 Wolfgang Detel: Philosophie des Geistes und der Sprache (Grundkurs Philosophie 3), Stuttgart: Reclam 2007 Heinrich Schmidinger: Der Mensch - ein “animal symbolicum”? Sprache - Dialog - Ritual, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2007 Jean Grondin: Einführung in die philosophische Hermeneutik, Darmstadt: Wissenschaftl. Buchgesellschaft 22001 Edmund Runggaldier: Analytische Sprachphilosophie, Stuttgart: Kohlhammer 1990 Ernst Tugendhat, Ursula Wolf: Logisch-semantische Propädeutik, Stuttgart: Reclam 1983 |
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| Leistungsnachweis | mündliche Prüfung, M5 Sprachphilosophie | ||
| 04 Einführung in die Aussagen- und Prädikatenlogik Watzka / Wallusch |
Ü G M5 1st Mi 10.35 - 11.20 |
| Logik als wissenschaftliche Disziplin begann mit der Entdeckung des Aristoteles, dass sich ein gültiges Argument als Spezialfall eines gültigen Argument-Schemas ansehen lässt. Ihren Aufstieg zur Wissenschaft verdankte die Logik der Methode der Formalisierung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Grundlagen der Formalisierung werden in der Übung vermittelt. Einfachere Schemata werden auf konkrete Textbeispiele angewandt und auf ihre Relevanz für das tatsächliche Argumentieren in Philosophie und Theologie hin durchsichtig gemacht. | |||
| Literatur | Hoyningen-Huene, Paul: Formale Logik, Stuttgart: Reclam 1998 Löffler, Winfried: Einführung in die Logik, Stuttgart: Kohlhammer 2008 Rosenkranz, Sven: Einführung in die Logik, Stuttgart: Metzler 2006 Niko Strobach: Einführung in die Logik, Darmstadt: Wissenschaftl. Buchgesellschaft 2005 Walter, Jürgen: Philosophisches Argumentieren, Freiburg: Alber 1990 |
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| Leistungsnachweis | Durch regelmäßige Teilnahme an den Übungen und durch Lösung wöchentlicher Übungsaufgaben kann ein benoteter Leistungsnachweis in Logik (M 5) erworben werden. | ||
| 05 Geschichte der Philosophie: Philsophie nach Kant Disse |
V G 2st Di 10.35 - 12.10 |
| Literatur | |||
| Leistungsnachweis | Diplomstudiengang: sbL in Philosophiegeschichte der Gegenwart (mündliche Prüfung) | ||
| 06 Metaphysik Ollig |
V G 3st Di 08.45 - 10.20 Mi 10.35 - 11.20 |
| Die Vorlesung versucht, anhand zweier klassischer Autoren und dreier moderner Autoren, einen Einblick zu geben in den aktuellen Metaphysikdiskurs. Metaphysik wird dabei verstanden als Grundlagenreflexion über unser Wirklichkeitsverständnis in genere. | |||
| Literatur | Jürgen Habermas: Nachmetaphysisches Denken, Frankfurt 1988 Chritian Kanzian: Ding-Substanz-Person, Heusenstamm 2009 Mathias Lutz-Bachmann/Thomas M. Schmidt: Probleme und Perspektiven der Ontologie, Freiburg 2007 Uwe Meixner: Einführung in die Ontologie, Darmstadt 2004 Heinrich Schmidinger: Metaphysik. Ein Grundkurs, Stuttgart 2000 |
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| Leistungsnachweis | Diplomstudium: sbL Metaphysik, Leistungsnachweis durch mündliche Prüfung | ||
| 07 Naturalismus und Menschenbild Watzka / Lechtenböhmer |
HS G 2st - 4 LP Do 14.30 - 16.00 |
| Der Naturalismus ist eine philosophische, keine innerwissenschaftliche Position. Wer eine Naturwissenschaft betreibt oder ihren Ergebnissen aufgeschlossen gegenübersteht, vertritt per se noch keinen Naturalismus. Wer dem Naturalismus zuneigt, dürfte folgende Behauptungen ohne Bedenken unterschreiben können: 1. Die Methoden der Naturwissenschaften sind der einzige verlässliche Weg zur Wirklichkeitserkenntnis. 2. Was mit den Methoden der Naturwissenschaften nicht beschrieben werden kann, existiert nicht. 3. Alles, was existiert, ist materiell oder physisch oder steht in einer Abhängigkeits-/ Reduktionsbeziehung zu Physischem. Das letzte große Rätsel im Universum ist für Naturalisten der (menschliche) Geist. Die Wahrheit des Naturalismus steht und fällt mit der Aussicht, zentrale Merkmale des Geistigen (Bewusstsein, Intentionalität, Freiheit, moralische Verantwortung) ´naturalisieren´, d.h. auf physische Eigenschaften reduzieren zu können. Aber genau hier stößt der Naturalismus an seine Grenzen. Die philosophische Beschäftigung mit dem Naturalismus ist lohnend, weil er (1.) von der Hirnforschung angeblich bestätigt wird, (2.) weil er inzwischen Weltbildfunktion für viele naturwissenschaftlich Gebildete übernommen hat, (3.) weil er unter Philosophen mehrheitsfähig ist, (4.) weil er im ´neuen Atheismus´ als Hauptargument für die Nichtexistenz Gottes dient. Das Seminar soll mit neueren Beiträgen, die sich teils zustimmend, teils kritisch zu Teilaspekten des Naturalisierungsprojekts äußern, vertraut machen und dem Ziel dienen, in der Auseinandersetzung um die Möglichkeiten und Grenzen der Naturalisierung des Menschen einen eigenen Standpunkt zu vertreten. |
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| Literatur | De Caro, M. / Macarthur, D. (eds.), Naturalism in Question, Cambridge / London: Harvard University Press 2004. Goebel, B. / Hauk, A.M. / Kruip, G. (Hrsg.), Probleme des Naturalismus, Paderbon: mentis 2005. Honnefelder, L. / Schmidt, M.C., Naturalismus als Paradigma, Berlin: Berlin University Press 2007. Keil, G. / Schnädelbach, H. (Hrsg.), Naturalismus, Frankfurt a.M.: Suhrkamp 2000. Quitterer, J. / Runggaldier, E. (Hrsg.), Der neue Naturalismus – eine Herausforderung an das christliche Menschenbild, Stuttgart u.a.: Kohlhammer 1999. Sukopp, Th. / Vollmer, G. (Hrsg.), Naturalismus: Positionen, Perspektiven, Probleme, Tübingen: Mohr Siebeck 2007. |
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| Leistungsnachweis | Bedingungen für einen Teilnahmeschein: Regelmäßige aktive Teilnahme Lektüre aller Texte Beantworten einiger kurzen Fragen zu den jeweils gelesenen Texten. Für einen benoteten Nachweis über die Teilnahme an einem Hauptseminar in Philosophiegeschichte der Neuzeit oder philosophischer Anthropologie ist darüber hinaus die Abfassung einer Hausarbeit notwendig. |
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| 08 David Humes Religionsphilosophie Wiertz |
HS G 2st - 4 LP Mi 16.15 - 17.45 |
| Das Thema Religion zieht sich wie ein roter Faden durch David Humes Denken - genauso wie seine kritische Einstellung zur Religion. Humes Dialoge über natürliche Religion sind eines der wichtigsten und einflussreichsten Werke der Religionsphilosophie. Seine Einwände gegen die Zuverlässigkeit von Wunderberichten gelten als klassische Kritik des Wunderarguments. Seit mehr als zweihundert Jahren liegt Humes Schatten auf allen Versuchen einer rationalen Rechtfertigung des Theismus. Eine Auseinandersetzung mit Humes Religionsphilosophie lohnt sich sowohl für die Verteidiger als auch die Kritiker einer religiösen Position. Im Seminar sollen zum einen die philosophischen Grundlagen von Humes Aueinandersetzung mit dem Thema Religion erläutert werden und zum anderen Humes Beiträge zum Thema genau analysiert und diskutiert werden. |
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| Literatur | Primärliteratur: An Enquiry concerning Human Understanding Dialogues concerning Natural Religion The Natural History of Religion Übersetzungen dieser Werke sind u.a. bei Reclam und im Meiner-Verlag erschienen; als englische Ausgaben empfehlen sich die Ausgaben bei Oxford University Press. Zu Humes Religionsphilosophie: - D. O'Connor: Hume on Religion, London 2001. - J. Earman: Hume's Abject Failure.The Argument against Miracles, Oxford 2000. - R.J. Fogelin: A Defense of Hume on Miracles, Princeton 2003. - J.C.A. Gaskin: Hume's Philosophy of Religion, Houndmills 1988 (2. Aufl.). - D.Z. Phillips; T. Tessin (Hg.): Religion and Hume's Legacy, 1999. - P. Russell: The Riddle of Hume's Treatise, Skepticism, Naturalism and Irreligion, Oxford 2010 - J.F. Sennett; D. Groothuis (Hg.): In Defense of Natural Theology. A Post-Humean Assessment, Downers Grove 2005. - W.L. Session: Reading Hume's Dialogues. A veneration for true philosophy, Bloomington 2002. - T.S. Yoder: Hume on God. Irony, Deism and Genuine Theism, London, New York 2009. Allgemeine Einführungen in Humes Philosophie: E. Craig: David Hume. Eine Einführung in seine Philosophie, Frankfurt/Main 1979. J. Kulenkampff: David Hume, München 1989 (2. Aufl.). D.F. Norton, The Cambridge Companion to Hume, Cambridge 1993. B. Stroud, Hume, London, New York 1981. Der Klassiker unter den Einführungen: N. Kemp-Smith:The Philosophy of David Hume, Houndmills 2005 (orig. 1941) Zur Debatte um neuere realistische Interpretationen einiger Positionen Humes: R. Read, K.A. Richman (Hg.): The New Hume Debate, London 2007 (rev. ed.) Eine monumentale Biographie und zugleich eine Einführung in Humes Werk: G. Streminger: David Hume. Sein Leben und sein Werk, Paderborn 1994 Die klassische englische Biographie Humes: |
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| Leistungsnachweis | Bedingungen für einen Teilnahmeschein: Regelmäßige aktive Teilnahme Lektüre aller Texte Beantworten einiger kurzen Fragen zu den jeweils gelesenen Texten. Für einen benoteten Nachweis über die Teilnahme an einem Hauptseminar in Philosophiegeschichte der Neuzeit ist darüber hinaus die Abfassung einer Seminararbeit notwendig. Humes Werke werden im Seminar in deutschen Übersetzungen gelesen, da aber ein Großteil der Sekundärliteratur nur englisch vorliegt, sind Grundkenntnisse des Englischen auf jeden Fall sehr nützlich. |
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| 10 Lektüreseminar: Charles Taylor. Ein säkulares Zeitalter Ollig |
L G 1st nach Vereinbarung |
| Das Lektüreseminar befasst sich mit zentralen Passagen aus dem vielbeachteten umfangreichen Werk des kanadischen Philosophen, das von der Frage ausgeht: Was bedeutet es, in einem säkularen Zeitalter zu leben? Es handelt sich um ein freies Angebot. | |||
| Literatur | Charles Taylor: Die Formen des Religösen in der Gegenwart 2002 Charles Taylor: Ein säkulales Zeitalter, Frankfurt 2009 |
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| Leistungsnachweis | Ein Leistungsnachweis kann mit dem Besuch des Seminars nicht erworben werden. | ||
| 11 Philosophisches Repetitorium Fauth |
Koll G 2st nach Vereinbarung |
| Das philosophische Repetitorium soll Studierenden, denen philosophische Fragestellungen und Arbeitsweisen nicht vertraut sind, Gelegenheit bieten, offene Fragen im Zusammenhang mit den aktuellen Hauptvorlesungen (d.h. im SS 2011 Metaphysik von P. Ollig SJ und Sprachphilosophie von P.Watzka SJ) zu besprechen. Themenauswahl und Arbeitsweise sollen sich aus den Fragen der Studierenden ergeben. |
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| Literatur | |||
| Leistungsnachweis | |||
| Einleitung in die Heilige Schrift | 20 Biblische Einleitungswissenschaft II Huebenthal |
V G M1 2st Mi 08.45 - 10.20 Beginn: 13.04.2011 |
| Sind die Kindheitsgeschichten wahrheitsgetreue Aussagen? Ist die Offenbarung eine Zukunftsbeschreibung? Was ändert sich bei der Lektüre der Paulusbriefe, wenn sie vielleicht von einem anderen Autor stammen? Fragen dieser Art beschäftigen nicht nur die Biblische Theologie, sondern haben jenseits der Auslegung biblischer Texte Auswirkungen auf das Schriftverständnis jedes und jeder Einzelnen. In der Vorlesung werden nach einer zeitgeschichtlichen Einführung (von Alexander d. Gr. bis Bar Kochba) die einzelnen Schriften des Neuen Testaments auf ihre Form, ihren Charakter und möglichen Entstehungskontexte, sowie ihre Inhalte und theologischen Grundlinien bis hin zur Kanonbildung untersucht. Dabei steht das grundlegende Verständnis neutestamentlicher Texte und ihrer Hermeneutik im Vordergrund. Beides wird exemplarisch anhand einzelner Schriften erarbeitet und diskutiert, wobei auch transparent wird, zu welchen Fragenstellungen aus dem Bereich der Einleitungswissenschaft Theologinnen und Theologen auskunftsfähig sein müssen und eingeübt, wie solche Antworten aussehen können. |
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| Literatur | wird in der Vorlesung bekannt gegeben | ||
| Leistungsnachweis | • Modulprüfung M1: Der Stoff der Vorlesungen Biblische Einleitungswissenschaften I und Biblische Einleitungswissenschaften II wird am Ende des Sommersemesters in einer 15-minütigen mündlichen Prüfung geprüft. • Diplomstudium: Der in der Vorlesung behandelte Stoff kann in die Fachabschlussprüfung Einleitung in die Heilige Schrift eingebracht werden oder gesondert als Einzelprüfung (SbL: ENT II) oder als Teil des SbL ENT I+II geprüft werden. Bitte beachten Sie: In der Prüfungszeit am Ende des Sommersemesters 2011 ist die Fachabschlussprüfung, sofern sie sich auf die Stoffe EAT I/II bezieht, nur schriftlich möglich. |
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| Besondere Hinweise | Für Studierende im Diplomstudiengang wird zusätzliche Literatur zum vertieften Eigenstudium zu Beginn der Vorlesung bekannt gegeben. | ||
| Exegese des Alten Testaments | 21 Urgeschichte (Genesis 1-5) Böhler |
V G 2st Fr 10.35 - 12.10 |
| Schöpfung, Adam und Eva, Sündenfall, Kain und Abel. Theologisch gewichtige und literarisch wunderschöne Texte werden der Reihe nach ausgelegt. | |||
| Literatur | Seebass, Urgeschichte; Schüle, Urgeschichte; Jacob, Genesis | ||
| Leistungsnachweis | sbL ExAT (erzählende Texte) oder Bestandteil des FA ExAT | ||
| 22 Hebräische Lektüre Böhler |
L G 1st nach Vereinbarung |
| Parallel zur Vorlesung lesen wir Gen 1ff. Eine Vorbereitung der Stunde wird nicht erwartet. | |||
| Literatur | |||
| Leistungsnachweis | Teilnahmeschein hebr. Lektüre | ||
| Exegese des Neuen Testaments | 23 Jesus von Nazareth Wucherpfennig |
V G 2st Fr 08.45 - 10.20 |
| Eine christliche Sicht auf Jesus kann nicht erst mit dem Neuen Testament beginnen. Sie setzt das Alte Testament notwendig voraus. Was der Messias und was Christus bis heute bedeutet, ist ohne die Vorgeschichte des Alten Testaments nicht verstehbar. Vor allem die Davidsgeschichte deutet die Sendung Jesu typologisch voraus. David ist der „Geliebte Israels“, und sein Leben ist ein Vorbild dessen, was der „Christus Gottes“ (Lk 9,20) sein soll, den Gott Israel senden wird. In dieser Vorlesung soll die Darstellung Davids in 1–2 Samuel und in den Psalmen die Theologie der Sendung Jesu in den Evangelien erschließen. | |||
| Literatur | W. Brueggemann, David's truth in Israel's imagination and memory, Philadelphia 1985. R. T. France, The Gospel of Mark, The new international Greek testament commentary, Grand Rapids 2003. Martin Hengel, Anna Maria Schwemer, Jesus und das Judentum, Tübingen 2007. Philippe Lefebvre, Le Messie en famille, Connaître la Bible, Bruxelles 2000 Joseph Ratzinger, Benedikt XVI., Jesus von Nazareth, I: Von der Taufe im Jordan bis zur Verklärung, Freiburg 2007. |
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| Leistungsnachweis | Diplomstudium: sbL ExNT (Synoptiker) Voraussetzung: mündliche und schriftliche Prüfung |
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| 24 Theologie der Johannesoffenbarung Wucherpfennig / Kramp |
HS G 2st - 4 LP Mo 14.30 - 16.00 |
| Die Johannesoffenbarung schließt die Schrift mit einem Blick in die Zukunft ab. Nach der Auskunft der Schrift selbst hat der Seher Johannes diese Offenbarung auf der Insel Patmos empfangen. Seine faszinierenden Visionen prägen christliche Spiritualität und gehören dennoch mit zu den rätselhaftesten der gesamten Bibel. Die Johannesoffenbarung ist aber mehr als Zukunftsvision, sie ist vor allem „Theologie in der Gestalt von Visionen“. In keiner Schrift des Neuen Testaments findet sich eine vergleichbar ausdrückliche Theologie des dreifaltigen Gottes und seines Wirkens in der Geschichte. Diese Theologie wird der Hauptgegenstand für die Untersuchung des Seminars sein. | |||
| Literatur | Bauckham, R., The theology of the book of revelation, Cambridge 2010. Bauckham, R., The climax of prophecy, Edinburgh 2005. Böcher, Otto, Die Johannesoffenbarung, Darmstadt 1988. Heinz Giesen, Die Offenbarung des Johannes, Regensburger Neues Testament, Regensburg 1997. |
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| Leistungsnachweis | Diplomstudium: sbL ExNT (Johannes) Methode und Art des Scheinerwerbs wird im Seminar bekannt gegeben |
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| 25 Griechische Lektüre der Weisheit Salomos Wucherpfennig / Hühne |
L G 1st Do 14.30 - 15.30 |
| Das „Buch der Weisheit“ (Liber sapientiae) oder die „Weisheit Solomons“ (Sapientia Salomonis), wie diese Spätschrift des AT auch genannt wird, gehört zu den deuterokanonischen Schriften bzw. den Apokryphen. Dieses vielleicht jüngste in der Septuaginta überlieferte dürfte von einem hellenistisch geprägten Juden des 1. vorchristlichen Jahrhunderts verfasst worden sein. Es umfasst im Wesentlichen drei Teile: einen ersten, der die Herrscher der Welt zu Weisheit und Gerechtigkeit aufruft, v.a. mit Blick auf das Jenseits; einen zweiten, in dem sich Salomon als Lehrer einer Weisheit vorstellt, die ihn, gewissermaßen als „göttliche Person“ weit über die weltliche Weisheit hinausgehend, zu Gerechtigkeit und einem gottgefälligen Leben inspiriert bzw. sich als Retterin der Menschheit erwiesen hat; und schließlich einen dritten, der als Motivation zu Gerechtigkeit in sieben Vergleichen die Rettungs- und Strafmaßnahmen Gottes schildert. | |||
| Literatur | Grundlage ist der kritische Text der sog. „Göttinger Septuaginta“ (Septuaginta Vetus Testamentum Graece: Bd. XII, 1: Sapientia Salomonis, hrsg. v. J. Ziegler, Göttingen: V&R, 2. A., 1981). Die entsprechende Textvorlage mit einem sprachlichen Kommentar findet sich ab April bei den Handapparaten in der Bibliothek. | ||
| Leistungsnachweis | |||
| 26 Lektüre und Studien zur Apostelgeschichte Wucherpfennig / Reiser |
OS G 1st nach Absprache |
| Das Oberseminar soll dem Vorstellen und der Diskussion eigener Arbeiten im Neuen Testament dienen. Darüber hinaus ist die Lektüre des griechischen Textes von Apg 4ff als gemeinsames Thema vorgesehen. Diese Kapitel der Apostelgeschichte geben einen Einblick in das Leben der Jerusalemer Urgemeinde: erste Wunder der Apostel, das Zusammenleben, die Gütergemeinschaft aber auch erste Krisen, z. B. öffentliche Gerichtsverhandlungen und interne Streitigkeiten wegen des gemeinsamen Besitzes. | |||
| Literatur | |||
| Leistungsnachweis | Voraussichtlich: Teilnahmeschein | ||
| Besondere Hinweise | Teilnehmer: Studierende im Aufbaustudium, Interessierte Studierende im Diplomstudium (mit Absprache) | ||
| Kirchengeschichte | 30 Geschichte der Kirche im Mittelalter (11.-15. Jahrhundert) Berndt |
V G 2st Do 08.45 - 10.20 |
Einen Reformstau hat es in der lateinischen Kirche des Mittelalters nicht gegeben. Die Entwicklung der Kirche Roms von Gregor VII. (+1085) bis etwa zu Pius II. (+1464) war geprägt von einem kontinuierlichen Ringen mit den Repräsentanten der weltlichen Mächte um eigenständige Positionen in allen Lebensbereichen. Im Gegenüber zur institutionellen Entwicklung des Reiches hat die Christenheit eigene Ausdrucksformen entwickelt: in ihrer rechtlichen Verfassung, im liturgischen Ausdruck ihres Glaubens, in der theologischen Reflexion, in den Schönen Künsten. Kirche und Reich waren wechselseitig jedoch nicht nur um Abgrenzung bemüht, auf vielen Gebieten standen sie vielmehr in engstem Verhältnis zueinander, so daß es heute im Rückblick schwerfällt, jeweilige Verantwortlichkeiten - in Form von Initiativen oder Behinderungen - in Konfliktfällen (z.B. in der Beziehung zwischen Rom und Byzanz, Antijudaismus, Begegnung und Auseinandersetzung mit dem Islam, Kreuzzüge, Heterodoxie, Inquisition, Konziliarismus) angemessen zu differenzieren. |
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| Literatur | Arnold Angenendt: Das Frühmittelalter - die abendländische Christenheit von 400 bis 900, Stuttgart 1995. Peter Bruns/Georg Gresser (Hg.): Vom Schisma zu den Kreuzzügen 1054-1204, Paderborn 2005. |
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| Leistungsnachweis | sbL Kirchengeschichte Mittelalter | ||
| 31 Augustinus, De doctrina christiana J. Arnold |
HS 2st - 4 LP Di 14.30 - 16.00 |
| HS DA 2st dienstags, 14.30-16.00 Uhr De doctrina christiana ist eines der bedeutendsten und einflussreichsten Werke Augustins (354-430 n.Chr.). Wie er selbst - bescheiden untertreibend - im Rückblick schreibt (Retractationes 2,30), sollen die ersten drei der insgesamt vier Bücher des Werkes „helfen, die Bibel zu verstehen“, während das vierte Buch davon handelt, „wie das, was wir verstanden haben, vorgetragen werden muss“. Tatsächlich bietet De doctrina christiana über eine Theorie der Bibelauslegung hinaus eine christliche Kulturtheorie. |
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| Literatur | Übersetzung: Augustinus, Die christliche Bildung (De doctrina christiana). Übersetzung, Anmerkungen und Nachwort von Karla Pollmann, Stuttgart (Reclam) 2002. Sekundärliteratur: Karla Pollmann, Doctrina christiana. Untersuchungen zu den Anfängen der christlichen Hermeneutik unter besonderer Berücksichtigung von Augustinus, De doctrina christiana, Freiburg (Schweiz) 1996. Hermann Josef Sieben, Die 'res' der Bibel. Eine Analyse von Augustinus, De doctrina christiana I-III, in: Revue des Études Augustiniennes 21 (1975) 72-90 (Nachdruck in: H. J. Sieben, 'Manna in deserto'. Studien zum Schriftgebrauch der Kirchenväter [Edition Cardo, Bd. 92], Köln 2002, 267-294). |
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| Leistungsnachweis | Durch regelmäßige Vorbereitung und aktive Mitarbeit, fortgesetzte Einarbeitung in ein ausgewähltes Spezialthema sowie Anfertigung einer Seminararbeit kann - je nach Ausrichtung dieser Arbeit - ein Nachweis über ein Hauptseminar in Alter Kirchengeschichte oder Dogmatik erworben werden. |
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| Besondere Hinweise | Lateinkenntnisse sind erwünscht! | ||
| 32 Diskussion laufender mediävistischer Arbeiten Berndt |
OS AG 2st nach Vereinbarung |
| Dieses Seminar bietet allen, die gegenwärtig eine Qualifikationsarbeit mit einem mediävistischen Thema verfassen, den Rahmen, um ihre Fragestellung und ihre Methode zur Diskussion zu stellen. | |||
| Literatur | |||
| Leistungsnachweis | Ein unbenoteter Leistungsnachweis kann bei regelmäßiger Teilnahme ausgestellt werden. Durch ein Referat und eine Seminararbeit kann ein Nachweis über ein Hauptseminar in Philosophiegeschichte oder Historischer Theologie erworben werden. |
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| Besondere Hinweise | Teilnahme nur nach Anmeldung beim Dozenten: berndt@sankt-georgen.de | ||
| Fundamentaltheologie | 40 Offenbarungs- und Religionskritik Löffler |
V G 2st Do 10.35 - 12.10 |
| Gegenstand dieser Vorlesung ist die Auseinandersetzung mit der Kritik, mit der sich die christliche Offenbarung und Religion seit der Zeit der englischen Aufklärung bis herauf in die Gegenwart konfrontiert sieht. Was sind die jeweiligen Motive und Argumente? Wie ist aus christlicher Sicht auf sie zu reagieren? Freilich kann die kritische Auseinandersetzung mit der Kritik nur exemplarisch geschehen. Schwerpunkte werden gesetzt auf die Offenbarungskritik der englischen Deisten, die Religionskritik der französischen Aufklärer, die funktionalistische Religionskritik von Feuerbach, Marx, Nietzsche und Freud sowie auf die Religionskritik des (Neo)Positivismus und des sog. „neuen Atheismus“, wie sie vor allem von Richard Dawkins vorgebracht wird. Nicht zuletzt wird zu überlegen sein, inwieweit der christliche Glaube bei seiner eigenen Suche nach der Wahrheit auf solche kritischen Stimmen von außen angewiesen ist. | |||
| Literatur | Wird im Verlauf der Vorlesung bekanntgegeben. Zu einer Erstinformation sei empfohlen: Christoph Böttigheimer, Lehrbuch der Fundamentaltheologie. Zur Rationalität der Gottes-, Offenbarungs- und Kirchenfrage, Freiburg 2009,167-350,450-466. | ||
| Leistungsnachweis | Die Vorlesung ist Stoff der Diplomprüfung; oder SbL Fundamentaltheologie | ||
| Dogmatik | 31 Augustinus, De doctrina christiana J. Arnold |
HS 2st - 4 LP Di 14.30 - 16.00 |
| HS DA 2st dienstags, 14.30-16.00 Uhr De doctrina christiana ist eines der bedeutendsten und einflussreichsten Werke Augustins (354-430 n.Chr.). Wie er selbst - bescheiden untertreibend - im Rückblick schreibt (Retractationes 2,30), sollen die ersten drei der insgesamt vier Bücher des Werkes „helfen, die Bibel zu verstehen“, während das vierte Buch davon handelt, „wie das, was wir verstanden haben, vorgetragen werden muss“. Tatsächlich bietet De doctrina christiana über eine Theorie der Bibelauslegung hinaus eine christliche Kulturtheorie. |
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| Literatur | Übersetzung: Augustinus, Die christliche Bildung (De doctrina christiana). Übersetzung, Anmerkungen und Nachwort von Karla Pollmann, Stuttgart (Reclam) 2002. Sekundärliteratur: Karla Pollmann, Doctrina christiana. Untersuchungen zu den Anfängen der christlichen Hermeneutik unter besonderer Berücksichtigung von Augustinus, De doctrina christiana, Freiburg (Schweiz) 1996. Hermann Josef Sieben, Die 'res' der Bibel. Eine Analyse von Augustinus, De doctrina christiana I-III, in: Revue des Études Augustiniennes 21 (1975) 72-90 (Nachdruck in: H. J. Sieben, 'Manna in deserto'. Studien zum Schriftgebrauch der Kirchenväter [Edition Cardo, Bd. 92], Köln 2002, 267-294). |
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| Leistungsnachweis | Durch regelmäßige Vorbereitung und aktive Mitarbeit, fortgesetzte Einarbeitung in ein ausgewähltes Spezialthema sowie Anfertigung einer Seminararbeit kann - je nach Ausrichtung dieser Arbeit - ein Nachweis über ein Hauptseminar in Alter Kirchengeschichte oder Dogmatik erworben werden. |
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| Besondere Hinweise | Lateinkenntnisse sind erwünscht! | ||
| 41 Einführung in die großen Epochen der Theologiegeschichte Schneider / Ansorge / Kirschner |
V G M3 2st Di 10.35 - 12.10 |
| In den Vorlesungen werden die großen Epochen und Strömungen bzw. Richtungen der Theologiegeschichte, speziell der Dogmatik, entfaltet. Im Mai wird die Vorlesung von Dr. Ansorge und Dr. Kirschner gestaltet. | |||
| Literatur | Michael Schneider, Einführung in die Theologie. Zweite Auflage, 2003. | ||
| Leistungsnachweis | |||
| 43 Eschatologie Vechtel |
V G 2st Mo 08.45 - 10.20 |
| In der katholischen Eschatologie der letzten fünfzig Jahre hat ein wichtiger Perspektivenwechsel stattgefunden: Die Eschatologie informiert nicht über zukünftige Ereignisse und „letzte Dinge“ aus einer Zuschauerperspektive heraus. Gegenstand der Eschatologie ist vielmehr das Ende im Sinne der Vollendung der Schöpfung, des Menschen und der Geschichte. Trotz dieses Perspektivenwechsels werden viele Fragenstellungen und Themen der Eschatologie kontrovers diskutiert: Kann man überhaupt etwas über das Jenseits „wissen“, wie es bestimmte säkulare Hoffnungskonzepte behaupten? Müssen die biblischen Aussagen über das Ende der Welt nicht völlig uminterpretiert werden? Ist die Seele des Menschen Subjekt der Unsterblichkeit? Vollzieht sich die Vollendung des Menschen im Tod oder an einem anderen „Zeitpunkt“, am „Jüngsten Tag“? Kann Gott den Sündern im Gericht vergeben ohne das Einverständnis der Opfer? Diese und andere Fragen werden in der Vorlesung behandelt. In diesem Zusammenhang werden unterschiedliche Lösungsansätze vorgestellt und diskutiert. Für einen theologisch begründeten Umgang mit eschatologischen Themen sollen Kriterien erarbeitet und eine Auskunftsfähigkeit zu eschatologischen Fragen ermöglicht werden. | |||
| Literatur | Medard Kehl, Dein Reich komme: Eschatologie als Rechenschaft über unsere Hoffnung, Würzburg 2003. Johanna Rahner, Einführung in die christliche Eschatologie, Freiburg im Breisgau 2010 |
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| Leistungsnachweis | Die Vorlesung ist Stoff der Diplomprüfung oder SbL in Dogmatik | ||
| 44 Grundtypen und Stile christlicher Theologie und Existenz Schneider / Boenneke / Toepel |
HS 2st - 4 LP Mi 16.15 - 17.45 |
| Aufgabe des Seminars wird es sein, aus der Geschichte des Glaubens acht Grundstile theologischen Denkens zu erarbeiten und exemplarisch darzustellen. Dazu wird ein Lehrheft verteilt, in dem Literatur und erste Orientierungshilfen geboten werden. Es geht um den Aufweis, wie Glaube und Nachfolge, Theorie und Praxis, Theologie und Heiligkeit sich gegenseitig beeinflußt und im Laufe der Geschichte des Christentums nicht nur zu neuen Ansätzen in der Theologie, sondern auch in der christlichen Existenz geführt haben. Die Veranstaltung soll den Studierenden einen Überblick über die Dogmen- und Theologiegeschichte und ihre wichtigsten Etappen geben. |
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| Literatur | Michael Schneider, Zur Geschichte der christlichen Spiritualität. Ein Leitfaden, Köln 2001. | ||
| Leistungsnachweis | |||
| 45 Christusbilder nach Chalcedon Hainthaler |
HS G 2st - 4 LP Mo 16.15 - 17.45 |
| Die Reflexion über den Glauben an Jesus Christus hat in der Definition des Konzils von Chalcedon (451) einen wesentlichen Markstein erreicht. Die westlichen Kirchen (Katholiken und Protestanten, auch Orthodoxe) bekennen sich zur Lehre des 4. Ökumenischen Konzils, wonach Jesus Christus wahrhaft Gott und Mensch ist, eine Person in zwei Naturen unvermischt und ungetrennt. Die theologische Entwicklung im römischen Reich wie auch außerhalb der Reichsgrenzen unter den Gegnern des Konzils (Kopten, Syrer, Armenier, Äthiopier) zeigt ein Ringen um ein tieferes Verständnis des Glaubens an die Inkarnation, das zu neuen (schärferen) Begriffen und Definitionen wie auch neuen Konzeptionen geführt hat. Sie sind von Bedeutung auch für die heutige Reflexion auf das zentrale Geheimnis des christlichen Glaubens. | |||
| Literatur | A. Grillmeier mit T. Hainthaler, Jesus der Christus im Glauben der Kirche Band 1 (1990), Band 2/1 (1991), Band 2/2 (1989), Band 2/3 (2002), Band 2/4 (1990); (die Bücher sind auch in Englisch und Französisch, z.T. Italienisch und Spanisch zugänglich). Sonderausgabe der bisher erschienenen 5 Bände 2004. Spezialliteratur zu den einzelnen Themen wird im Seminar angegeben. | ||
| Leistungsnachweis | Durch ein Referat und eine Seminararbeit kann ein Nachweis über ein Hauptseminar in Dogmatik erworben werden. | ||
| Moraltheologie | 60 M 3: Einführung in die Moraltheologie Schuster / Patenge |
ProS M3 2st Mo 08.45 - 10.20 |
| Anhand von Gruppenarbeit, Kurzreferaten und "Plenumsdiskussion" soll in zentrale Themen und Methoden theologischer Ethik eingeführt werden: Philosophische und theologische Ethik - Was ist gemeinsam, was unterscheidet sie? Grundlegende meta-ethische Positionen: Kognitivismus und Nonkognitivismus; Typen ethischer Argumentation (deontologische, konsequentialistische bzw. teleologische Ansätze, Paränese); andere Theorien normativer Ethik wie Utilitarismus, Diskursethik und Tugendethik, die es ihrerseits jeweils nur im Plural gibt. Das Thema "Heilige Schrift und theologische Ethik" wird eigens thematisiert, obgleich es bei der Erörterung der übrigen Themen stets präsent ist. | |||
| Literatur | Textbuch "Einführung in die Moraltheologie" (zusammengestellt von Patenge/Schuster) | ||
| Leistungsnachweis | M3 (Einführung in die Moraltheologie), Leistungsnachweis durch - mündliches Referat zu einem Text (Leitfragen sind vorgegeben); - mündliche Mitarbeit im Seminar - 3 kurzen Essays (Notenschnitt) Die Note setzt sich zu je einem Drittel aus den drei angebenen Leistungen zusammen. |
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| 61 Allgemeine Moraltheologie Schuster |
V G 2st Di 08.45 - 10.20 |
| Die Frage nach dem Proprium einer christlichen Ethik, die in den Jahren nach dem 2. Vatikanischen Konzil die moraltheologische Diskussion beherrschte, hat zu Ergebnissen geführt, die inzwischen gemeinhin zum “Bestand” der Fundamentalmoral gehören. Die unterschiedlichen Positionen - “Autonome Moral im christlichen Kontext” und “Glaubensethik” - stehen aufgrund der erreichten Differenzierungen und Klärungen im Verlauf der Debatte längst nicht mehr unversöhnt gegeneinander. Im Gefolge der Diskussionen sind die Fragen nach den Quellen einer theologischen Ethik präzisiert und einer weiteren Klärung zugeführt worden: Eigenart und Bedeutung der sittlichen Botschaft des AT (u.a. Dekalog) und NT (Bergpredigt, Ethos des Corpus Paulinum etc.), die Naturrechtstradition katholischer Moralphilosophie und -theologie, die lehramtliche Moral- und Sozialverkündigung der Kirche. Weitere zentrale Themen der Vorlesung sind: das Gewissen - sein Verständnis in Tradition und Gegenwart. Gibt es Grenzen der Gewissensfreiheit? - Schuld und Sünde: Ist es sinnvoll von Strukturen der Sünde zu sprechen? Hat das öffentliche Schuldbekenntnis die Beichte abgelöst? |
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| Literatur | Literatur: WOLFGANG GÖBEL, Okzidentale Zeit. Die Subjektgeltung des Menschen im Praktischen nach der Entfaltungslogik unserer Geschichte (= Studien zur theologischen Ethik 70) Freiburg i. Ue. - Freiburg i. Br. 1996. BRUNO SCHÜLLER, Die Begründung sittlicher Urteile. Typen ethischer Argumentation in der Moraltheologie, Düsseldorf ²1980. EBERHARD SCHOCKENHOFF, Grundlegung der Ethik. Ein theologischer Entwurf, Freiburg u.a. 2007. WERNER WOLBERT, Was sollen wir tun? Biblische Weisung und ethische Reflexion, Freiburt i.Ue.-Freiburg i. Br. 2006. |
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| Leistungsnachweis | Prüfungsstoff für die Diplomschlussprüfung (FA Systematische Theologie) |
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| 62 Problemfelder Politischer Ethik Schuster |
HS 2st - 4 LP Mi 14.30 - 16.00 |
| Im Seminiar sollen Probleme politischer Ethik behandelt werden, die über die Tagesaktualität hinaus von Bedeutung sind: z.B. die Menschenrechte zwischen Universalität und Partikularität bzw. Kontextualität; das Folterverbot - ausnahmslos gültig?; legitimiert die Religionsfreiheit alle "Kult"handlungen wie z.B. Beschneidung oder Schächtung? Strittig ist die Frage, in welchem Sinne Positionen theologischer Ethik in politische Debatten eingebracht werden dürfen. Exemplarisch soll dieser Problembereich am Beispiel der politischen Auseinandersetzung um die PID diskutiert werden. Klimawandel und die zivile Nutzung der Kernenergie gehören seit Jahren zu Brennpunkten politischer Debatten. Schließlich sollen Grundsätze einer Medienethik auf den "Fall" Wikileaks hin angewandt werden - Aufklärer oder Staatsfeind. | |||
| Literatur | Franz-Josef Bormann (Hg.), Religiöse Überzeugungen und öffentliche Vernunft. Zur Rolle des Christentums in der pluralistischen Gesellschaft, Freiburg u.a. 2008. Thomas Hoppe, Menschenrechte im Spannungsfeld von Freiheit, Gleichheit und Solidarität. Grundlagen eines internationalen Ethos zwischen universalem Geltungsanspruch und Partikularitätsverdacht, Stuttgart 2002. RÜCKKEHR DER FOLTER. DER RECHTSSTAAT IM ZWIELICHT? Hrsg. Gerhard Beestermöl¬ler und Hauke Brunkhorst. Beck: München 2006. |
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| Leistungsnachweis | Neben der aktiven Mitarbeit während der Seminarsitzungen sollen die Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer je ein Protokoll einer Seminarsitzung verfassen und ein Handout (mindestens 3 Seiten) zu einem der Themen vorlegen, das dann zu einer Hausarbeit (ca. 12 bis 15 Seiten) auszuarbeiten ist. Scheinerwerb: SbL Spezielle Moraltheologie - Politische Ethik oder Systematische Theologie |
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| 63 Tutorium zur Prüfungsvorbereitung im Fach Moraltheologie Schuster / Patenge |
T 1st nach Vereinbarung |
| Das Tutorium soll den Studierenden eine Hilfestellung zur Vorbereitung auf ihre Prüfung (welcher Art auch immer) im Fach „Moraltheologie“ sein. Im Vordergrund stehen die studentischen Anfragen an den Prüfungsstoff. In Form von geleiteten Gruppengesprächen sollen diese offenen Fragen inhaltlicher Art geklärt werden. Spezielle Themenblöcke können auf Wunsch weiter vertieft werden. Nach Ablauf der Anmeldefrist werden alle TeilnehmerInnen zu einem ersten klärenden Treffen eingeladen. Der Erfolg des Tutoriums hängt wesentlich von den Fragen und der Mitarbeit der Studierenden ab! |
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| Literatur | |||
| Leistungsnachweis | |||
| Besondere Hinweise | Persönliche Anmeldung unter patenge@sankt-georgen.de bis zum 29.04.2011 erforderlich | ||
| 64 Kolloquium für Studierende in postgradualen Studien Schuster |
Koll A 1st nach Vereinbarung |
| Die Studierenden stellen ihre Projekte vor bzw. lassen Teile ihrer Arbeiten diskutieren. Ferner wird die Lektüre zu Texten der Tugendethik fortgesetzt. | |||
| Literatur | |||
| Leistungsnachweis | |||
| Christliche Gesellschaftsethik | 65 Einführung in die Christliche Gesellschaftsethik Emunds / Reichert |
ProS M3 1st Mi 14.30 - 16.00 (ab 01.06.2011) |
| Das Proseminar führt in die Perspektive sowie in grundlegende Begriffe und Methoden der Christlichen Gesellschaftsethik ein. Das soll anhand der aktuellen Nahrungsmittelkrise und der politisch-ethischen Debatten über ein Recht auf Nahrung geschehen. Anhand dieses Beispiels erarbeiten sich die Seminarteilnehmer/-innen und die Lehrenden gemeinsam ein Verständnis des Zusammenhangs von Glauben und politischem Engagement und des Verhältnisses von säkularer und theologischer Ethik. | |||
| Literatur | DEUTSCHE KOMMISSION JUSTITIA ET PAX, KATHOLISCHE LANDVOLKBEWEGUNG und KATHOLISCHE LANDJUGENDBEWEGUNG: Agrarhandel als Testfall für gerechte Welthandelsbedingungen. Gemeinsames Positionspapier (Gerechtigkeit und Frieden 108), Bonn 2005. Henning HAHN: Globale Gerechtigkeit. Eine philosophische Einführung, Frankfurt am Main 2009. Detlef HORSTER (Hg.): Welthunger durch Weltwirtschaft, Weilerswist 2010. Olivier De SCHUTTER: International Trade in Agriculture and the Right to Food (Friedrich-Ebert-Stiftung Dialogue on Globalization Occasional Papers 46), Genf 2009 (auch im Internet). |
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| Leistungsnachweis | Aktive Teilnahme und Präsentation, M3 Einführung in die Christliche Gesellschaftsethik | ||
| 66 Vom politischen Weg der Nächstenliebe Emunds |
V G 2st Mo Mi 10.35 - 11.20 |
| 2011 ist in der katholischen Sozialethik – wieder einmal – ein Jahr der Jubiläen: 120 Jahre Rerum Novarum, 80 Jahre Quadragesimo Anno, 40 Jahre Laborem Exercens, 20 Jahre Centesimus Annus. Neben dem Lehrangebotsplan der Hochschule, der für das Sommersemester 2011 eine Vorlesung zu den Dokumenten der kirchlichen Sozialverkündigung vorsieht, ist dies sicher ein guter Grund, sich diese Tradition der päpstlichen Sozialenzykliken, aber auch anderer kirchlicher Stellungnahmen zu sozialen und wirtschaftlichen Fragen einmal genauer anzusehen. Das Motto der Vorlesung verweist auf die Einleitung der letzten Sozialenzyklika „Caritas in Veritate“, in der es mit Blick auf den Einsatz für das Gemeinwohl heißt: „Das ist der institutionelle – wir können auch sagen politische – Weg der Nächstenliebe, der nicht weniger tauglich und wirksam ist als die Liebe, die dem Nächsten unmittelbar, außerhalb der institutionellen Vermittlungen der Polis entgegenkommt.“ Der Satz markiert eine interessante Akzentverschiebung zu den einschlägigen Aussagen Papst Benedikts in seinen beiden ersten Enzykliken. In der Vorlesung geht es zum einen um das besondere Profil und die Methodik des Faches „Christliche Gesellschaftsethik”. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf dem Zusammenhang von Glauben und politischem Handeln liegen. Zum anderen werden ausgewählte Dokumente der kirchlichen Sozialverkündigung zu den Themen „Arbeit“ und „Klima“ untersucht. Sozialwissenschaftliche Analysen und sozialethische Reflexionen werden die in diesen Texten vorgetragenen Hinweise zur ethischen Orientierung politischer Reformen vertiefen. |
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| Literatur | Arno ANZENBACHER, Christliche Sozialethik. Einführung und Prinzipien, Paderborn u. a. 1998. Marianne HEIMBACH-STEINS (Hg.), Christliche Sozialethik. Ein Lehrbuch, Regensburg 2004/2005 (zwei Bände). Friedhelm HENGSBACH, Die andern im Blick. Eine christliche Gesellschaftsethik in den Zeiten der Globalisierung, Darmstadt 2001. Sabine PLONZ, Arbeit, Soziale Marktwirtschaft und Geschlecht. Studienbuch Feministische Sozialethik, Neukirchen 2006. Markus VOGT, Prinzip Nachhaltigkeit. Ein Entwurf aus theologisch-ethischer Perspektive, München 2009. Günter WILHELMS, Christliche Sozialethik, Paderborn 2010. WUPPERTAL-INSTITUT für Klima, Umwelt, Energie: Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt: Ein Anstoß zur gesellschaftlichen Debatte, Frankfurt am Main 2008. |
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| Leistungsnachweis | SbL Christl. Gesellschaftsethik: Dokumente kirchlicher Sozialverkündigung | ||
| 67 Die Postwachstumsgesellschaft Emunds / Hengsbach |
Koll AG akkr 1st Do 07.04. bis Fr 08.04.2011, 09.00 - 18.00 |
| Im Windschatten der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise werden Stimmen laut, welche die zentrale Bedeutung des Wirtschaftswachstums für das kapitalistische Wirtschaftssystem und für die Wirtschaftspolitik scharf kritisieren. Dass der Deutsche Bundestag die Enquète-Kommission "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität - Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft" eingesetzt hat, zeigt, dass die damit aufgeworfenen Fragen auch im politischen System angekommen ist. Was verbirgt sich hinter den – politisch sehr unterschiedlich eingefärbten – Forderungen nach einer „Postwachstumsgesellschaft“? Wie ist der Versuch einzuschätzen, der Politik bei ihren Versuchen, die Wirtschaft zu gestalten, andere Zielgrößen vorzugeben? Das Kolloquium ist auch in diesem Semester als Lektürekurs gestaltet. Dabei stellt jede Teilnehmerin/jeder Teilnehmer einen Text vor und erstellt dazu ein Handout. Durch die Vorstellung der Texte und deren Diskussion erarbeiten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam einen Überblick über das Thema. |
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| Literatur | ALTVATER, ELMAR: Der große Krach: oder die Jahrhundertkrise von Wirtschaft und Finanzen, von Politik und Natur, Verlag Westfälisches Dampfboot, Münster 2010. BINSWANGER, HANS CHRISTOPH: Vorwärts zur Mässigung. Perspektiven einer nachhaltigen Wirtschaft, Murmann, Hamburg, 2009. GASCHE, URS P. / HANSPETER GUGGENBÜHL: Schluss mit dem Wachstumswahn, Glarus/Chur,Rüegger 2010. HECKEN, THOMAS: Das Versagen der Intellektuellen. Eine Verteidigung des Konsums gegen seine deutschen Verächter, Bielefeld, Transcript, 2010. MAURO, BEATRICE WEBER DI (Hg.): Chancen des Wachstums. Globale Perspektiven für den Wohlstand von morgen. Frankfurt am Main: Campus, 2008. KOERBER, EBERHARD: Chancen und neue Grenzen des Wachstums? Verträgliches Wachstum für das 21. Jahrhundert, S.249-268. POGGE, THOMAS: Wachstum ist gut! Nur welches? S.329-354. MIEGEL, MEINHARD: Exit. Wohlstand ohne Wachstum, Propyläen, Berlin, 2010. PAQUÉ, KARL-HEINZ: Wachstum! Die Zukunft des globalen Kapitalismus, Hanser, München, 2010. PASSAKIS, ALEXIS/SCHMELZER, MATTHIAS: Postwachstum. ATTAC-Basistext, Hamburg, VSA,2011. REUTER, NORBERT: Stagnation im Trend - Leben mit gesättigten Märkten, stagnierenden Ökonomien und verkürzten Arbeitszeiten, in: Wissenschaft & Umwelt interdisziplinär 13/ 2009, 176-188 (im Internet: www.postwachstumsoekonomie.org/Reuter-Stagnation3.pdf). RUDOLPH, SVEN (Hg.): Wachstum, Wachstum über alles ? Ein ökonomisches Leitbild auf dem Prüfstand von Umwelt und Gerechtigkeit, Metropolis, Marburg, 2007 DIEFENBACHER, HANS: Wirtschaftswachstum als Statistikphantom – Anmerkungen zu Versuchen der Neudefinition des Begriffs, S.31-52. STEGER, SÖREN/BLEISCHUTZ, RAIMUND: Entkopplung der Ressourcennutzung von Wachstum. Wie erfolgreich ist Europa bei der Erhöhung der Ressourcenproduktivität und einer Dematerialisierung? S.101-130. SEIDL, IRMI/ZAHRNT, ANGELIKA (Hg.): Postwachstumsgesellschaft. Konzepte für die Zukunft, Metropolis, Marburg, 2010 IRMI SEIDL, ANGELIKA ZAHRNT: Argumente für einen Abschied vom Paradigma des Wirtschaftswachstums NORBERT REUTER: Der Arbeitsmarkt im Spannungsfeld von Wachstum, Ökologie und Verteilung INGE RØPKE: Konsum: Der Kern des Wachstumsmotors MATTHIAS MÖHRING-HESSE: Warum die Verteilung Gerechtigkeit, nicht aber Wachstum braucht VETTER, ANDREA U.A. (Hg.): Wie wir in Zukunft nicht leben wollen. Reader zum Attac-Kongress »Jenseits des Wachstums?!«, VSA, Hamburg, erscheint erst im März 2011. WEIZÄCKER, ERNST ULRICH VON: Faktor Fünf. Die Formel für nachhaltiges Wachstum, Droemer, München, 2009 |
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| Leistungsnachweis | Aufbaustudierende können bei Teilnahme an diesem Kolloquium und am Oberseminar ("Aktuelle Forschungen in der Christlichen Gesellschaftsethik") einen Leistungsnachweis (HS) erwerben (Voraussetzung: Hausarbeit). | ||
| Besondere Hinweise | Herzliche Einladung an alle interessierten Studentinnen und Studenten! Bitte melden Sie sich persönlich unter nbi@sankt-georgen.de an! | ||
| 68 Aktuelle Forschungen in der Christlichen Gesellschaftsethik Emunds / Kruip |
OS A 1st Di 21.06.2011 |
| In dem Oberseminar, das gemeinsam mit Prof. Dr. Gerhard Kruip von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Mainz durchgeführt wird, stellen Aufbaustudenten ihre Lizentiats- oder Doktoratsarbeiten zur Diskussion. Termin im Sommersemester: 21. Juni 2011 in der Hochschule Sankt Georgen |
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| Literatur | |||
| Leistungsnachweis | Aufbaustudierende können bei Teilnahme an diesem Oberseminar und am Kolloquium ("Postwachstumsgesellschaft") einen Leistungsnachweis (HS) erwerben (Voraussetzung: Hausarbeit). | ||
| Besondere Hinweise | Persönliche Anmeldung unter nbi@sankt-georgen.de | ||
| Pastoraltheologie | 70 Grundriss der Fundamentalpastoral Sievernich |
V G M4 1st Do 10.35 - 12.10 (bis 26.05.2011) |
| Die Pastoraltheologie reflektiert im soziokulturellen Kontext der Gegenwart auf die christliche und pastorale Praxis, um deren Gestalt, wie sie “an der Zeit” ist, kritisch zu begleiten und zu orientieren. Die Vorlesung befasst sich zum einen mit Grundbegriffen der Pastoral und zum anderen mit pastoraltheologischen Konzeptionen und Methoden in intra- und interdisziplinärer Vernetzung. Dabei kommt es auf historische Tiefenschärfe ebenso an wie auf kritische Analyse im Hinblick auf die heute zu leistende kirchliche Praxis. Exemplarisch werden wichtige Praxisfelder wie Gemeinschaftsformen und sakramentale Rituale, Kategoriale Seelsorge sowie diakonisches und missionarisches Handeln angeschnitten. | |||
| Literatur | Michael Sievernich: Pastoraltheologie, die an der Zeit ist, in: Clemens Sedmak (Hg.), Was ist gute Theologie? Innsbruck Wien 2003, 225-239. Jörg Seip: Der weiße Raum. Prologomena einer ästhetischen Pastoraltheologie (PThK 21). Freiburg 2009. |
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| Leistungsnachweis | |||
| 71 Christliche Gemeinde im Wandel Sievernich |
V G 1st Di 10.35 - 12.10 (ab 07.06.2011) |
| Ein Symptom des Wandels in Gesellschaft und Kirche sind die Transformationsprozesse der klassische lokalen Sozialform “Pfarrei” bzw. “Gemeinde”. Gegenstand der pastoraltheologischen Vorlesung ist dieses Erfolgsmodell, das auch heute den normativen Vorgaben der christlichen Tradition sowie der gegenwärtigen säkularen Situation gerecht werden muss. Die Lehrveranstaltung reflektiert auf dem Hintergrund der biblischen Ursprungsgestalt einige historische Ausgestaltungen sowie die ekklesiologischen Aussagen des II. Vatikanums und stellt diese Vorgaben in den Kontext einer empirischen Analyse der religiösen Landschaft in der späten Moderne, um Chancen und Grenzen dieser Sozialform auch im Zusammenhang neuerer Entwicklungen (Neue Geistliche Gemeinschaften, Kleine christliche Gemeinschaften) zu bestimmen. | |||
| Literatur | Petro Müller: Gemeinde: Ernstfall von Kirche. Annäherung an eine historisch und systematisch verkannte Wirklichkeit, Innsbruck 2004. Bernhard Spielberg: Kann Kirche noch Gemeinde sein? Praxis, Probleme und Perspektiven der Kirche vor Ort (STPS 73). Würzburg 2008. |
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| Leistungsnachweis | - Teilstoff des Fachabschlusses „Pastoraltheologie“ - stoffmindernder studienbegleitender Leistungsnachweis (sbL) möglich |
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| 72 Einführung in die Missionstheologie Rethmann |
V G 2st Do 08.45 - 10.20 |
| Im Anschluss an das Zweite Vatikanische Konzil ist es unverzichtbar, die missionarische Sendung der Kirche theologisch neu zu reflektieren. Auf dem Hintergrund einer Missionsgeschichte mit Höhen und Tiefen, hellen und dunklen Seiten sollen in der Vorlesung die theologischen Grundlagen der Missionstheologie erarbeitet werden und das Verhältnis von Mission und Religionsfreiheit bzw. interreligiösem Dialog, Mission und Entwicklungszusammenarbeit sowie die Fragen der Inkulturation bzw. Kontextualität des christlichen Glaubens thematisiert werden. Verschiedene theologische Konzepte aus Geschichte und Gegenwart dienen der reflexiven Annäherung an eine christliche Theologie der Mission, die heute verantwortlich vertreten werden kann. Der Missionsbegriff bezieht sich dabei sowohl auf die klassische Frage der "Weltmission" als auch die missionarische Sendung der Kirche in der eigenen (deutschen) Lebenswirklichkeit. | |||
| Literatur | Eine Literaturliste zur ersten Orientierung im Thema wird zu Beginn des Semesters vorgelegt. | ||
| Leistungsnachweis | |||
| 73 Kirche als Mission. Ansätze einer missionarischen Ekklesiologie Rethmann / Buß |
HS G 2st - 4 LP Di 16.15 - 17.45 |
| Die missionarische Dimension der Kirche wird in der Theologie oftmals vernachlässigt. Diese Zurückhaltung scheint im Widerspruch zur christlichen Botschaft zu stehen, die sich explizit an alle Menschen richtet. Mission ist keine Nebentätigkeit der Kirche, sondern ihr Kerngeschäft. Ohne Mission gibt es keine Kirche – Kirche vollzieht sich als Mission. In diesem Seminar soll daher der Versuch unternommen werden, das missionarische Wesen der Kirche für unsere Zeit neu auszubuchstabieren.
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| Literatur | Grundlegende Literatur zum Seminar wird in der ersten Sitzung vorgestellt. | ||
| Leistungsnachweis | |||
| Religionspädagogik, Katechetik und Didaktik | 74 Grundoptionen zukunftsfähiger Religionspädagogik, Katechetik und Didaktik Gronover |
ProS M4 1st Fr 08.04.2011, 16.00 - 20.00 Sa 09.04.2011, 09.00 - 13.00 Fr 15.04.2011, 16.00 - 20.00 |
| Der Begriff des religiösen Lernens ist auf seine Bewährung in verschiedenen Kommunikationszusammenhängen hin ausgelegt. Im Kurs wollen wir den Religionsunterricht und die Katechese genauer beleuchten, nach Kriterien gelingenden religiösen Lernens in der Gesellschaft fragen und durch theoretische Tiefenbohrungen exemplarisch die Grenzen religiösen Lernens ausweisen. | |||
| Literatur | |||
| Leistungsnachweis | Ein Leistungsnachweis im Rahmen von M 4 (Grundlagen der Religionspädagogik, Katechetik und Didaktik) kann durch aktive Teilnahme sowie die Präsentation eines Themenbereichs erworben werden. |
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| Besondere Hinweise | Der Kurs koppelt die Veranstaltungen Nr. 74 und 75. Die Termine Freitag 08.04., 16.00-20.00 Uhr & Samstag 09.04., 09.00-13.00 sowie Freitag 15.04., 16.00-20.00 Uhr sind im modularisierten Magister-Studiengang verpflichtend. | ||
| 75 Grundoptionen zukunftsfähiger Religionspädagogik, Katechetik und Didaktik Gronover |
V 2st Fr 08.04.2011, 16.00 - 20.00 Sa 09.04.2011, 09.00 - 13.00 Fr 15.04.2011, 16.00 - 20.00 Sa 16.04.2011, 09.00 - 13.00 Fr 06.05.2011, 16.00 - 20.00 Sa 07.05.2011, 09.00 - 13.00 |
| Der Begriff des religiösen Lernens ist auf seine Bewährung in verschiedenen Kommunikationszusammenhängen hin ausgelegt. Im Kurs wollen wir den Religionsunterricht und die Katechese genauer beleuchten, nach Kriterien gelingenden religiösen Lernens in der Gesellschaft fragen und durch theoretische Tiefenbohrungen exemplarisch die Grenzen religiösen Lernens ausweisen. | |||
| Literatur | |||
| Leistungsnachweis | sbL Religionspädagogik in Theorie und Praxis durch mündliche Prüfung. | ||
| 76 Wenn die Kirche zur Schule geht - Grundlagen heutiger Schulpastoral und Schulseelsorge Kießling / Weißenberger |
HS 2st - 4 LP Fr 13.05.2011, 15.00 - 20.00 Sa 14.05.2011, 09.00 - 16.00 Fr 20.05.2011, 15.00 - 20.00 Sa 21.05.2011, 09.00 - 16.00 |
| Im Bereich der Seelsorge der (katholischen) Kirche in besonderen Räumen außerhalb der klassischen Gemeinde sind Schulpastoral und Schulseelsorge, anders als Krankenhaus- oder Gefängnisseelsorge, ein „junges“ Betätigungsfeld kirchlichen Wirkens in der Gesellschaft. Dieses hat aber eine (Vor-) Geschichte. Biblische und historische Fundamente dieser Arbeit zu ergründen, macht sich das Seminar zur Aufgabe. Darüber hinaus möchte es die Realität von Schulpastoral und Schulseelsorge sowie ihre (dogmatische) Begründung untersuchen. Das Seminar bewegt sich im Spannungsfeld von Schule, Kirche und Gemeinde. Inhaltlich orientiert es sich an den fünf nachfolgenden Thesen, im Vorgehen an den praktisch-theologisch bewährten Schritten des Sehens, Urteilens und Handelns. These I: Das Wirken von Kirche als „Unterrichtende“ bis hin zu Begriffen und Inhalten heutigen Schulpastoral und Schulseelsorge, sowie dem Anforderungsprofil als „Seelsorger“ kennt eine lange Geschichte. These II: Kirchliches Handeln in der Welt geschieht auf Grund verschiedener Urkunden in Pastoral und Seelsorge. These III: Das Wirken von Kirche in der Schule kennt rechtliche und systemische Vorausset-zungen und Zusammenhänge, sowie Überschneidungen und Abgrenzungen zu verwandten (Hilfs-) Strukturen und (Hilfs-) Einrichtungen der Schule. These IV: Schulpastoral und Schulseelsorge haben diözesane Vorgaben und werden konkret in der Lebenswelt Schule. Sehen: * heutige Ansätze in Schulpastoral und Schulseelsorge: Schülercafé Müller in Frankfurt * Fragen und Erwartungen zu Themenstellungen der Schulpastoral und Schulseelsorge * geschichtlicher Hintergrund: Kirche und Schule – eine lange Entwicklung * Entwicklungen der Begriffe und der Idee von Schulpastoral und Schulseelsorge und Begriffsklärung von „Pastoral“ und „Seelsorge“ Urteilen I: * Urkunden kirchlichen Handelns in der Welt * Urkunden partikularkirchlicher Gültigkeit * Urkunden Handlungsanweisungen der Bischofskonferenz Urteilen II: * (Schul-) Rechtliche Grundlagen des Handelns der Kirchen in der Schule * Systemische Grundlegung kirchlichen Handelns in der Schule * Systemische Abgrenzung von Schulpastoral und Schulseelsorge zu Religionsunterricht, Gemeindearbeit, Katechese, Schulsozialarbeit, Schulpsychologische und Therapeutische Dienste Handeln: * Konkretion von Schulpastoral und Schulseelsorge * Konkretion als Organisation, Interkonfessionalität und Interreligiosität * Konkretion in den vier Grundvollzügen Das Seminar ist vorzugsweise für Aufbaustudierende gedacht, steht aber auch Studierenden des Regelstudiengangs offen. Ein Leistungsnachweis ist im Bereich Religionspädagogik/ -katechetik und -didaktik oder Pastoralpsychologie und Spiritualität möglich. Aktuelle Änderungen der Seminarthemen sind vorbehaltlich. Eine Anmeldung bei Christian Fröhling (froehling@sankt-georgen.de) ist erforderlich. |
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| Literatur | Burkard, Joachim, Schulpastoral als Beitrag zur Schulkultur. Eine theologisch-pneumatologische Handlungsorientierung, Freiburg i.Br. 2002. Göbel, Manfred, Unaufdringlich bleiben ohne unverbindlich zu werden. 25 Jahre Jugendwerk Brebbia. Ein Beitrag zur Schulseelsorge an berufsbildenden Schulen (Mainzer Perspektiven; Bd. 3), Mainz 1994. Hermann, Inger, Halt’s Maul, jetzt kommt der Segen. Kinder auf der Schattenseite des Lebens fragen nach Gott, 6. Auflage, Stuttgart 2002. Keil, Franz (Hrsg.), Echt klasse. Werkstattbuch zur Schulseelsorge, Ostfildern 1995. Kießling, Klaus, Zur eigenen Stimme finden. Religiöses Lernen an berufsbildenden Schulen (Zeitzeichen; Bd. 16), Ostfildern 2004. Kießling, Klaus, Seel(en)sorge im Religionsunterricht? Schulpastoral als Menschwerdung in Solidarität, in: Johannes Eurich & Christian Oelschlägel (Hrsg.), Diakonie und Bildung. Heinz Schmidt zum 65. Geburtstag, Stuttgart: Kohlhammer, 2008, 414 - 431. Lambert, Bernd & Ramb, Martin W. (Red.), Wissenswertes über PISA und den Religionsunterricht. Eine Orientierungshilfe für Religionslehrerinnen und Religionslehrer, Limburg 2003. Lames, Gundo, Schulseelsorge als soziales System. Ein Beitrag zu ihrer praktisch-theologischen Grundlegung (Praktische Theologie heute; Bd. 49), Stuttgart 2000. Langer, Jürgen, Auf Leben und Tod. Suizidalität bei Jugendlichen als Herausforderung für die Schülerseelsorge (Pastoralpsychologie und Spiritualität; Bd. 4), Frankfurt am Main 2001. Schmitz, Stefan, Was macht die Kirche in der Schule? Religionsunterricht und Schulpastoral 30 Jahre nach dem Würzburger Synodenbeschluß, Münster 2004. Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz (Hrsg.), Schulpastoral – der Dienst der Kirche an den Menschen im Handlungsfeld Schule (Erklärungen der Kommissionen; Bd. 16), Bonn 1996. Weißenberger, Clemens, Schulseelsorge und Schulpastoral – unterschiedliche Begriffe für denselben Inhalt? Begründung einer unterschiedlichen Terminologie der Begriffe »Schulseelsorge« und »Schulpastoral« unter Berücksichtigung biblischer Quellen und praxisorientierter Notwendigkeit, in: Wege zum Menschen 59 (2007) 235 – 250. Weißenberger, Clemens, Seelsorge und Pastoral in der Schule. Zur unterschiedlichen Aufgabenbeschreibung der Tätigkeit eines Schulseelsorgers als „Seelsorger“ und „Pastoraler“, in: Anzeiger für die Seelsorge 117 (2008) Heft 3, 32 – 35. |
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| Leistungsnachweis | |||
| Besondere Hinweise | Termine: verpflichtende Einführung: Montag, 11.April 2011, 14 Uhr – 15.30 Uhr Blockveranstaltung Teil 1: Freitag, 13.Mai2011, 15 Uhr – 20 Uhr, und Samstag, 14.Mai 2011, 9 Uhr – 16 Uhr Blockveranstaltung Teil 2: Freitag, 20.Mai 2011, 15 Uhr – 20 Uhr, und Samstag, 21.Mai 2011, 9 Uhr – 16 Uhr |
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| Pastoralpsychologie und Spiritualität | 76 Wenn die Kirche zur Schule geht – Grundlagen heutiger Schulpastoral und Schulseelsorge Kießling / Weißenberger |
HS A 2st - 4 LP Fr 13.05.2011, 15.00 - 20.00 Sa 14.05.2011, 09.00 - 16.00 Fr 20.05.2011, 15.00 - 20.00 Sa 21.05.2011, 09.00 - 16.00 |
| Im Bereich der Seelsorge der (katholischen) Kirche in besonderen Räumen außerhalb der klassischen Gemeinde sind Schulpastoral und Schulseelsorge, anders als Krankenhaus- oder Gefängnisseelsorge, ein „junges“ Betätigungsfeld kirchlichen Wirkens in der Gesellschaft. Dieses hat aber eine (Vor-) Geschichte. Biblische und historische Fundamente dieser Arbeit zu ergründen, macht sich das Seminar zur Aufgabe. Darüber hinaus möchte es die Realität von Schulpastoral und Schulseelsorge sowie ihre (dogmatische) Begründung untersuchen. Das Seminar bewegt sich im Spannungsfeld von Schule, Kirche und Gemeinde. Inhaltlich orientiert es sich an den fünf nachfolgenden Thesen, im Vorgehen an den praktisch-theologisch bewährten Schritten des Sehens, Urteilens und Handelns. These I: Das Wirken von Kirche als „Unterrichtende“ bis hin zu heutiger Schulpastoral und Schulseelsorge kennt eine lange Geschichte. These II: Kirchliches Handeln in der Welt geschieht auf Grund biblischer und kirchlicher Urkunden in Pastoral und Seelsorge. These III: Das Wirken von Kirche in der Schule kennt rechtliche und systemische Voraussetzungen. These IV: Schulpastoral und Schulseelsorge konkretisieren sich mit und gegen Religionsunterricht, Gemeinde und Katechese sowie Schulsozialarbeit. These V: Kirchliches Handeln in der Schule konkretisiert sich in den Grundvollzügen Leiturgia und Martyria, Diakonia und Koinonia. Sehen: * heutige Ansätze in Schulpastoral und Schulseelsorge: Schülercafé Müller in Frankfurt * Fragen und Erwartungen zu Themenstellungen der Schulpastoral und Schulseelsorge * geschichtlicher Hintergrund: Kirche und Schule – eine lange Entwicklung * Entwicklungen der Idee von Schulpastoral und Schulseelsorge Urteilen I: * Urkunden kirchlichen Handelns in der Welt * Begriffsklärung von „Pastoral“ und „Seelsorge“ * schulrechtliche und kirchenrechtliche Grundlegungen * systemische Grundlegung kirchlichen Handelns in der Schule Urteilen II: * Schulpastoral und Schulseelsorge versus Religionsunterricht * Schulpastoral und Schulseelsorge versus Gemeindearbeit und Katechese * Schulpastoral und Schulseelsorge versus Schulsozialarbeit und Schulpsychologie Handeln: * Gastvortrag: Grundzüge konkreter Schulpastoral und Schulseelsorge * Die Konkretion der Grundvollzüge als Leitmaxime kirchlichen Selbstvollzugs in der Schule – Rahmenbedingungen * Leiturgia und Martyria * Diakonia und Koinonia Das Seminar ist vorzugsweise für Aufbaustudierende gedacht, aber auch für Studierende im Regelstudiengang offen. Ein Leistungsnachweis ist im Bereich Religionspädagogik/ -katechetik und -didaktik oder Pastoralpsychologie und Spiritualität möglich. Aktuelle Änderungen der Seminarthemen sind vorbehaltlich. Eine Anmeldung bei Christian Fröhling (froehling@sankt-georgen.de) ist erforderlich. |
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| Literatur | Burkard, Joachim, Schulpastoral als Beitrag zur Schulkultur. Eine theologisch-pneumatologische Handlungsorientierung, Freiburg i.Br. 2002. Göbel, Manfred, Unaufdringlich bleiben ohne unverbindlich zu werden. 25 Jahre Jugendwerk Brebbia. Ein Beitrag zur Schulseelsorge an berufsbildenden Schulen (Mainzer Perspektiven; Bd. 3), Mainz 1994. Hermann, Inger, Halt’s Maul, jetzt kommt der Segen. Kinder auf der Schattenseite des Lebens fragen nach Gott, 6. Auflage, Stuttgart 2002. Keil, Franz (Hrsg.), Echt klasse. Werkstattbuch zur Schulseelsorge, Ostfildern 1995. Kießling, Klaus, Zur eigenen Stimme finden. Religiöses Lernen an berufsbildenden Schulen (Zeitzeichen; Bd. 16), Ostfildern 2004. Kießling, Klaus, Seel(en)sorge im Religionsunterricht? Schulpastoral als Menschwerdung in Solidarität, in: Johannes Eurich & Christian Oelschlägel (Hrsg.), Diakonie und Bildung. Heinz Schmidt zum 65. Geburtstag, Stuttgart: Kohlhammer, 2008, 414 - 431. Lambert, Bernd & Ramb, Martin W. (Red.), Wissenswertes über PISA und den Religionsunterricht. Eine Orientierungshilfe für Religionslehrerinnen und Religionslehrer, Limburg 2003. Lames, Gundo, Schulseelsorge als soziales System. Ein Beitrag zu ihrer praktisch-theologischen Grundlegung (Praktische Theologie heute; Bd. 49), Stuttgart 2000. Langer, Jürgen, Auf Leben und Tod. Suizidalität bei Jugendlichen als Herausforderung für die Schülerseelsorge (Pastoralpsychologie und Spiritualität; Bd. 4), Frankfurt am Main 2001. Schmitz, Stefan, Was macht die Kirche in der Schule? Religionsunterricht und Schulpastoral 30 Jahre nach dem Würzburger Synodenbeschluß, Münster 2004. Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz (Hrsg.), Schulpastoral – der Dienst der Kirche an den Menschen im Handlungsfeld Schule (Erklärungen der Kommissionen; Bd. 16), Bonn 1996. Weißenberger, Clemens, Schulseelsorge und Schulpastoral – unterschiedliche Begriffe für denselben Inhalt? Begründung einer unterschiedlichen Terminologie der Begriffe »Schulseelsorge« und »Schulpastoral« unter Berücksichtigung biblischer Quellen und praxisorientierter Notwendigkeit, in: Wege zum Menschen 59 (2007) 235 – 250. Weißenberger, Clemens, Seelsorge und Pastoral in der Schule. Zur unterschiedlichen Aufgabenbeschreibung der Tätigkeit eines Schulseelsorgers als „Seelsorger“ und „Pastoraler“, in: Anzeiger für die Seelsorge 117 (2008) Heft 3, 32 – 35. |
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| Leistungsnachweis | |||
| Besondere Hinweise | Termine: verpflichtende Einführung: Montag, 11.April 2011, 14 Uhr – 15.30 Uhr Blockveranstaltung Teil 1: Freitag, 13.Mai2011, 15 Uhr – 20 Uhr, und Samstag, 14.Mai 2011, 9 Uhr – 16 Uhr Blockveranstaltung Teil 2: Freitag, 20.Mai 2011, 15 Uhr – 20 Uhr, und Samstag, 21.Mai 2011, 9 Uhr – 16 Uhr |
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| 77 Praktisch-theologische Theoriebildung Fröhling |
Ü A 1st Fr 17.06.2011, 16.00 - 21.00 Sa 18.06.2011, 09.00 - 16.00 |
| Thematik und Ziel: Die Übung bietet Aufbaustudierenden der Pastoralpsychologie und der Religionspädagogik die Gelegenheit den Stand ihrer Promotions- oder Lizentiatsarbeiten vorzustellen und zu diskutieren. Teilnahmebedingungen: Dazu gehören (1) das Interesse an wissenschaftstheoretischen Fragen, (2) die Bereitschaft, sich exemplarisch einer laufenden praktisch-theologischen Forschungsarbeit zu widmen, (3) die Chance, eigene Forschungsarbeiten zur Diskussion stellen und auf diese Weise vorantreiben zu können, sowie (4) die Teilnahme am gesamten Oberseminar. Zielgruppe: Die Übung richtet sich an Studierende, die ein Lizentiat oder ein Doktorat anstreben. Eine persönliche Anmeldung – schriftlich oder mündlich – ist bis spätestens 1. Juni 2011 erforderlich; dies gilt jedoch nur für diejenigen, die nicht bereits an einem Oberseminar teilgenommen haben. |
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| Literatur | |||
| Leistungsnachweis | |||
| 78 Seelsorgliches Gespräch Schlör |
HS A 2st - 4 LP Mo 21.03. bis Do 24.03.2011, jeweils ganztägig |
| Im Gespräch mit suchenden und leidenden Menschen, in der Begleitung und Leitung von Gruppen und Gremien, in Schule und in Gemeinde spielt die zwischenmenschliche Im Gespräch mit suchenden und leidenden Menschen, in der Begleitung und Leitung von Gruppen und Gremien, in Schule und in Gemeinde spielt die zwischenmenschliche Kommunikation eine herausragende Rolle. Ob diese Begegnungen gelingen und hilfreich sind, hängt von den Rahmenbedingungen, der Befindlichkeit der Ratsuchenden und besonders von der Kommunikationsfähigkeit der Begleitenden ab. Ziel des Kurses ist die Förderung der kommunikativen Grundkompetenz. Dabei steht exemplarisch die eigene Gesprächspraxis im Vordergrund. Davon ausgehend können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer: 1.) wichtige Grundbedingungen einer hilfreichen Kommunikation erarbeiten, 2.) ihre Sensibilität für den zeitlichen, räumlichen, strukturellen und systemischen Kontext der Kommunikation schulen, 3.) diese Grundbedingungen psychologisch und theologisch reflektieren, 4.) diese schließlich in konkreten Gesprächssituationen einüben. Neben theoretischen Hinführungen werden Übungen zu unterschiedlichen Gesprächssituationen durchgeführt (In der Seelsorge, am Krankenbett ...). Ein weiterer wesentlicher Teil werden "Gespräche im hier und jetzt" also Gespräche der Teilnehmerinnen und Teilnehmer miteinander sein, um personzentrierte Grundhaltungen zu erlernen. Es kann mit Videokamera gearbeitet werden. Nonverbale Signale und Körpersprache werden auch beachtet. Als theoretischer Hintergrund wird durch gemeinsame Lektüre in die personzentrierte Gesprächsführung nach Carl R. Rogers eingeführt. Dieser Kurs ist Baustein des Curriculums „Beratende Seelsorge“ der Deutschen Gesellschaft für Pastoralpsychologie (DGfP) Teilnahmebedingungen: - Interesse an psychologischer und theologischer Auseinandersetzung mit den Inhalten des Kurses - Bereitschaft zu ersten eigenen Erfahrungen mit den Inhalten und zu ihrer praktischen Einübung im Rahmen des Seminars - Teilnahme am gesamten Kurs |
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| Literatur |
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| Leistungsnachweis | Hausarbeit | ||
| Homiletik | 90 Verkünde das Wort (2 Tim 4,2)! Grundlagen homiletischer Theorie und Praxis Gärtner |
HS 2st - 4 LP Do 14.30 - 17.45 Termine: 07.04., 14.04., 12.05., 19.05., 26.05. und 09.06. |
| Eine Reihe von grundlegenden Fragen prinzipieller, materialer und formaler Homiletik werden in diesem Seminar bearbeitet. So soll es etwa gehen um: die Predigt als Kommunikations- und Verkündigungsgeschehen, (neuere) Ansätze in der homiletischen Theoriebildung, die Didaktik der Predigt, Schritte zur (inhaltlichen) Vorbereitung einer Predigt, Hinweise zu formalen Aspekten des Predigens, u.v.a.m. Die einzelnen Seminareinheiten werden (ggf. gemeinschaftlich) von den Studierenden vorbereitet, wobei nach der Präsentation der Ergebnisse der Beschäftigung mit dem jeweiligen Thema ausgiebig Zeit für die Diskussion bleiben soll. Ziel ist, dass die Teilnehmenden einen Überblick über die wesentlichen Aspekte homiletischer Arbeit haben und entsprechende Fragestellungen identifizieren und erarbeiten können. | |||
| Literatur |
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| Leistungsnachweis | - Aktive Teilnahme - Vorbereitung und Gestaltung einer Seminareinheit - Erstellung einer (benoteten) Predigtskizze |
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| Besondere Hinweise | Anmeldung bitte per E-Mail an Prof. Christof Gärtner: gaertner@lwh.de | ||
| 91 Homiletische Übungen zu Ansprachen in Gemeindegottesdiensten (Homiletik II) J. Arnold |
Ü 2st Mi 16.15 - 17.45 Bitte im Juni/Juli Termine für Gottesdienste freihalten (voraussichtlich Mi 18.00) |
| Schwerpunkte: - Anwendung der in Homiletik I erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten - Kennenlernen weiterer Predigtstrukturen und -konzepte - Vorbereiten, Halten und Nachbesprechen einer Statio in einem Gemeindegottesdienst - Feedbacks während des Semesters und Predigtnachgespräche Voraussetzung: Homiletikschein I |
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| Literatur | Grözinger, Albrecht: Homiletik 2008. Lehrbuch Praktische Theologie Bd. II; Otto, Gert 1999: Rhetorische Predigtlehre: Ein Grundriss. Grünewald Mainz 1999 |
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| Leistungsnachweis | Teilnahmeschein in Praktischer Theologie |
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| Besondere Hinweise | Anmeldung: arnold@sankt-georgen.de | ||
| Liturgiewissenschaft | 100 Grundlegung Schneider |
V G M4 1st Fr 08.45 - 10.20 (ab 03.06.2011) |
| Die Vorlesung stellt umfassend die geschichtliche Entwicklung der christlichen Liturgie dar, und zwar in ihrem theologischen Kontext. Ferner werden die Grundvollzüge der Liturgie und ihrer "Gegenstände" bedacht. |
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| Literatur | Literatur: J.A. Jungmann, Christliches Beten in Wandel und Bestand. Freiburg-Basel-Wien 1991; H.B. Meyer, Was Kirchenbau bedeutet. Freiburg-Basel-Wien 1984; M. Schneider, Glauben aus dem Ursprung, in: Synaxis 4 (1991) 2-20; C. Vagaggini, Theologie der Liturgie. Zürich-Köln 1959. Es gibt ein ausführliches Skriptum. |
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| Leistungsnachweis | |||
| 101 Herrenjahr und Stundenliturgie Schneider |
V G 2st Di 14.30-16.00 |
| Die beiden Themen der Vorlesung werden im Semester nacheinander behandelt. Außer der Darstellung der geschichtlichen Ausfaltung des Herrenjahres und der Stundenliturgie werden auch theologische und praktische Hilfen für das Verständnis und die Mitfeier gegeben. |
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| Literatur | I. Allgemeine Literatur Allgemeine Einführung in das Stundengebet, in: Stundenbuch, Bd. I. Klöckner,M./Rennings, H. (Hrsg.), Lebendiges Stundengebet. Vertiefung zur Feier von Messe und Stundengebet. Freiburg-Basel-Wien 1989. Weismayer, J., Beten "im Namen der Kirche". Theologische Reflexionen zum Gebet des Priesters, in: LEITOURGIA-KOINONIA-DIAKONIA. Festschrift Franz Kardinal König. Hrsg. R. Schulte, Wien-Freiburg-Basel 1980, 77-96. II. Spezielle Literatur Bertsch, L.,Das Stundengebet. Skriptum zur Vorlesung im WS 1989/1990. Schneider, M., Orationi frequenter incumbere. Über die innere Einheit von Leben und Gebet und ihre Bedeutung für die Praxis des Stundengebets in der frühen Kirche. Köln 1989. Schnitzler, Th., Was das Stundengebet bedeutet. Hilfe zum geistlichen Neubeginn. Freiburg-Basel-Wien 1980. Allgemeine Einführung in das Stundengebet, in: Stundenbuch, Bd. I. Klöckner,M./Rennings, H. (Hrsg.), Lebendiges Stundengebet. Vertiefung zur Feier von Messe und Stun-dengebet. Freiburg-Basel-Wien 1989. Schneider, M.,Zum Beten mit den Psalmen. Köln 2008. - Das immerwährende Gebet. Köln 2008. Weismayer, J., Beten "im Namen der Kirche". Theologische Reflexionen zum Gebet des Priesters, in: LEITOURGIA-KOINONIA-DIAKONIA. Festschrift Franz Kardinal König. Hrsg. R. Schulte, Wien-Freiburg-Basel 1980, 77-96. |
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| Leistungsnachweis | |||
| 103 Die Kunst - Kunst zu sehen! Eine Einführung in die europäische Kunstgeschichte Mann |
Ü G 2st Do 13.30 - 16.30 Termine: 28.04., 05.05., 16.06., 30.06., 07.07. und 14.07 |
| Wir werden vor Originalen die Frage nach der Kunst und Ihrer Bedeutung stellen. Dabei ist der unmittelbare Kontakt und das persönliche Erkennen der Werken, seien es Gemälde, Skulpturen oder auch Architekturen Ausgangspunkt für unser Betrachtung. Primär geht es um das Sehen selbst, wie durchbreche ich meine eigenen Sehgewohnheiten um mich ganz neu auch einer subtilen Wahrnehmung zu öffnen. Dieser Zugang wird einen ganz neuen Blick auf die Kunstwerke ermöglichen. | |||
| Literatur | Die Literatur zu den einzelnen Kunstwerken wird in der ersten Sitzung besprochen. | ||
| Leistungsnachweis | Durch ein Kurzreferat über ein Kunstwerk, in dem die Teilnehmer ihren persönlichen Zugang zu dem jeweiligen Werk schildern und erklären, kann ein unbenoteter Leistungsnachweis in "Christlicher Kunst" erworben werden. | ||
| Besondere Hinweise | Die Treffpunkte für die einzelnen Sitzungen sowie einen detaillierten Ablauf erhalten die Teilnehmer beim ersten Treffen. Absprachen bitte per Email: stephan.mann@goch.de | ||
| Kirchenrecht | 110 Einführung in das Kirchenrecht Rhode |
Ü G M4 1st Fr 08.45 - 10.20 (bis 27.05.2011) |
| Die Vorlesung gibt eine allgemeine Einführung in das Kirchenrecht. Dabei geht es vor allem um die folgenden Themen: Geltungsanspruch und Verpflichtungskraft des Kirchenrechts, seine Beziehung zur Moral, seine theologische Begründung, seine Geschichte, die Quellen des geltenden Rechts, Kirchenrecht in anderen christlichen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften. | |||
| Literatur | Codex Iuris Canonici, lat.-dt. Ausgabe; Aymans/Mörsdorf, Kanonisches Recht, Bd. I, Paderborn, 13. Aufl. 1991. Es gibt ein Skriptum zur Vorlesung (bisheriger Stand: Oktober 2010). | ||
| Leistungsnachweis | Diplomstudium: Teil des FA Kirchenrecht (Stoffgebiet: Grundlegung) oder sbL, zusammen mit einer anderen 1stündigen Vorlesung. (Der Leistungsnachweis durch Hausaufgaben ist für Studierende im Diplomstudium nicht möglich; sie haben aber die Möglichkeit, sich freiwillig an den Hausaufgaben zu beteiligen.) Magisterstudium: M4 (Einführung in das Kirchenrecht), Leistungsnachweis durch sechs kleine schriftliche Hausaufgaben. |
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| 111 Sakramentenrecht (außer Eherecht) Rhode |
V G 1st Mo 11.20 - 12.10 |
| Die Vorlesung behandelt die rechtlichen Aspekte der Sakramente, ausgenommen das Sakrament der Ehe, dem eine eigene Lehrveranstaltung gewidmet ist (das nächste Mal im WS 2011/12). Neben den einschlägigen Bestimmungen des CIC werden auch Rechtsnormen der deutschen Bistümer berücksichtigt. Im Zusammenhang mit den Initiationssakramenten und dem Bußsakrament werden auch die Konversion zur katholischen Kirche sowie die Rekonziliation Ausgetretener thematisiert. Besondere Aufmerksamkeit wird auf die mit den Sakramenten verbundenen interkonfessionellen Fragen gerichtet. | |||
| Literatur | Literatur: Codex Iuris Canonici, lat.-dt. Ausgabe; Aymans/Mörsdorf, Kanonisches Recht, Bd. III, Paderborn 2007, S. 173-324. – Es gibt ein Skriptum zur Vorlesung (bisheriger Stand: Dezember 2009). | ||
| Leistungsnachweis | Der Stoff gehört zum FA Kirchenrecht. Die Möglichkeit, im Fach Kirchenrecht einen sbL zu erwerben, wird von den meisten Studierenden durch die Übungen im Eherecht ausgeschöpft; wer das so macht, kann also in der Regel keinen weiteren sbL in diesen FA einbringen. Im Prinzip besteht aber auch die Möglichkeit, die Vorlesung "Sakramentenrecht" als sbL einzubringen, allerdings - da es sich um eine 1stündige Vorlesung handelt - nur zusammen mit einer anderen 1stündigen Vorlesung im Fach Kirchenrecht. | ||
| Freier Wahlpflichtbereich (Modul 23) | 120 Argumentieren - diskutieren - debattieren. Rhetorik des Gesprächs Diese Veranstaltung entfällt im SS 2011. Findeis-Dorn |
Ü G M23 2st Mi 14.30 - 16.00 |
| Die Veranstaltung kann im Sommersemester 2011 nicht stattfinden. | |||
| Literatur | |||
| Leistungsnachweis | |||
| Griechisch | 25 Griechische Lektüre der Weisheit Salomos Wucherpfennig / Hühne |
L G 1st Do 14.30 - 15.30 |
| Das „Buch der Weisheit“ (Liber sapientiae) oder die „Weisheit Solomons“ (Sapientia Salomonis), wie diese Spätschrift des AT auch genannt wird, gehört zu den deuterokanonischen Schriften bzw. den Apokryphen. Dieses vielleicht jüngste in der Septuaginta überlieferte dürfte von einem hellenistisch geprägten Juden des 1. vorchristlichen Jahrhunderts verfasst worden sein. Es umfasst im Wesentlichen drei Teile: einen ersten, der die Herrscher der Welt zu Weisheit und Gerechtigkeit aufruft, v.a. mit Blick auf das Jenseits; einen zweiten, in dem sich Salomon als Lehrer einer Weisheit vorstellt, die ihn, gewissermaßen als „göttliche Person“ weit über die weltliche Weisheit hinausgehend, zu Gerechtigkeit und einem gottgefälligen Leben inspiriert bzw. sich als Retterin der Menschheit erwiesen hat; und schließlich einen dritten, der als Motivation zu Gerechtigkeit in sieben Vergleichen die Rettungs- und Strafmaßnahmen Gottes schildert. | |||
| Literatur | Grundlage ist der kritische Text der sog. „Göttinger Septuaginta“ (Septuaginta Vetus Testamentum Graece: Bd. XII, 1: Sapientia Salomonis, hrsg. v. J. Ziegler, Göttingen: V&R, 2. A., 1981). Die entsprechende Textvorlage mit einem sprachlichen Kommentar findet sich ab April bei den Handapparaten in der Bibliothek. | ||
| Leistungsnachweis | |||
| 130 Griechisch I a Hühne |
SK G 3st Mo 16.15 - 17.45 Do 13.30 - 14.15 |
| Ziel des auf 2 oder wahlweise 3 Semester angelegten Sprachkurses ist das Erlernen des neutestamentlichen Griechisch bzw. des Griechisch der Heiligen Schrift und ihrer Umwelt (Koiné). Teil Ia dient ausschließlich dem Spracherwerb, d.h. es werden, dem unten genannten Lehrbuch weitgehend folgend, anhand von zunehmend originalgetreuen Einzelsätzen grundlegende grammatische Phänomene behandelt, um möglichst schnell den neutestamentlichen Sprachgebrauch kennen zu lernen. | |||
| Literatur | Folgendes Lehrbuch wird von Beginn an benutzt: Hellenisti – Grundkurs der hellenistisch-griechischen Bibelsprache, hrsg. v. Joseph Lindauer, Rudolf und Michael Hotz, St. Otilien: EOS Verlag, 2005 (ISBN 978-3-8306-7231-9). Weiterführende Literaturangaben (z. Grammatik, Vokabular, Wörterbuch u.a.) werden in der Veranstaltung genannt; das griechische NT (Nestle- Aland) wird erst in Griechisch II verstärkt herangezogen. |
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| Leistungsnachweis | |||
| Besondere Hinweise | Es wird dringend empfohlen, sich vor Beginn des Sprachkurses mit dem Schreiben und Lesen der griechischen Buchstaben (anhand des Lehrbuches o. Ä.) vertraut zu machen, damit sofort die Aussprache behandelt werden kann. | ||
| 131 Griechisch II Hühne |
SK G 5st Mo 14.30 - 16.00 Mi 13.30 - 14.15 Do 16.15 - 17.45 |
| Ziel des Sprachkurses Griechisch II ist es, die Unterrichtsthemen (bes. den Aorist und die Partizipien) der Spracherwerbsphase abzuschließen und erste Lektürekenntnisse zu erwerben, um mit Abschluss des Sommersemesters den u.g. Leistungsnachweis über neutestamentliche Griechischkenntnisse (Bibelgraecum) zu erhalten. Die Übungsintensität und -methodik soll durch zusätzliche Grammatik- und Übungsmaterialien (z. Formenlehre des Verbums u. Syntax) verstärkt und die Lesefähigkeit durch alt-, neu- und außertestamentarische Textpartien und Probeklausuren erhöht werden. |
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| Literatur | Zum Lehrbuch siehe Griechisch Ia. Außerdem wird ziemlich von Beginn an benutzt: Nestle-Aland, Novum Testamentum Graece, Stuttgart: Dt. Bibelges., 1993, 27. Aufl. sowie ein zur Klausur zugelassenes Wörterbuch (Gemoll/Menge/Benseler). |
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| Leistungsnachweis | Zeugnis der durch schriftliche und mündliche Prüfung nachgewiesenen Kenntnis des Griechischen der Heiligen Schrift und ihrer Umwelt. | ||
| Latein | 132 Latein II Hühne |
SK G 4st Mo Do 10.35 - 12.10 |
| Ziel des auf zwei Semester angelegten Sprachkurses ist die schnelle systematisch-stringente Erarbeitung der für die Lektüre des klassischen und nachklassischen Lateins wichtigen sprachlichen Phänomene. In diesem zweiten Teil geht es um die gezielte Einübung komplexer Strukturen der lateinischen Syntax (best. Konstruktionen, Modi, Haupt-/Nebensatzeinteilung u.a.) durch zusammenhängende Texte unterschiedlicher Sorte; dafür ist eines der u.g. Wörterbücher notwendig. Ferner werden mit Blick auf die abschließende Prüfung 1-2 Probeklausuren geschrieben. | |||
| Literatur | Folgendes Lehrbuch mit Zusatzmaterialien wird von Beginn an benutzt: Cursus Brevis – Texte und Übungen, hrsg. v. Gerhard Fink u. Friedrich Maier, Bamberg: Buchner, 2000 (ISBN: 978-3-7661-5305-0). Cursus Brevis – Systematische Begleitgrammatik, hrsg. v. Gerhard Fink u. Friedrich Maier, Bamberg: Buchner, 2000 (ISBN: 978-3-7661-5306-7). Cursus Brevis – Arbeitsheft, hrsg. v. Gerhard Fink u. Friedrich Maier, Bamberg: Buchner, 2001 (ISBN: 978-3-7661-5307-4). Wörterbücher von Pons, Langenscheidt oder der „Stowasser“. |
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| Leistungsnachweis | Zeugnis der durch eine schriftliche und mündliche Prüfung nachgewiesenen Kenntnisse des Lateinischen. | ||
| Besondere Hinweise | Die Teilnahme an Latein Lektüre wird dringend empfohlen, um zusätzliche Übersetzungspraxis zu erhalten. | ||
| 133 Latein Lektüre Hühne |
SK G 2st Mi 14.30 - 16.00 |
| Bei dieser kursorischen Lektüre antiker bis neulateinischer Texte stehen v.a. die ethischen Begriffe „Tugend“ (virtus) und „Pflicht“ (officium) im Mittelpunkt. Ausgehend von den klassischen Autoren Cicero und Seneca soll der Bogen auch zu neuzeitlichen Autoren wie Francisco Suárez, Justus Lipsius, Arnold Geulincx oder Christian Wolff gespannt werden, die sich, allesamt von der Antike geprägt, erneut in lateinischer Sprache gedanklich mit diesen Werten auseinandersetzen. | |||
| Literatur | Die erste Textvorlage (m. sprachlichen Hilfen) findet sich ab Mitte März bei den Handapparaten in der Bibliothek. | ||
| Leistungsnachweis | |||
| Hebräisch | 134 Einführung in die hebräische Sprache Kremer |
SK G 2st Di 16.15 - 17.45 |
| Der Sprachkurs vermittelt Kenntnisse der hebräischen Schrift und Grundlegendes zur Struktur der hebräischen Sprache. Das Ziel besteht darin, die Teilnehmer(innen) zur Verwendung wissenschaftlicher Kommentare zum Alten Testament zu befähigen. Voraussetzungen für die Bestätigung einer erfolgreichen Teilnahme sind die regelmäßige Anwesenheit und eine abschließende Erfolgssondierung. | |||
| Literatur | Wird während des Sprachkurses angegeben; für den Kurs selbst werden entsprechende Arbeitsmaterialien zur Verfügung gestellt. | ||
| Leistungsnachweis | Teilnahmeschein „Einführung in die hebräische Sprache“ | ||
| 135 Hebräisch II Kremer |
SK G 2st Di Do 14.30 - 15.30 |
| Dieser Sprachkurs führt den Kurs Hebräisch I des Wintersemesters fort, und zwar beginnend mit Lektion 15 des Lehrbuchs. Neben dem Studium der Grammatik, insbesondere der unregelmäßigen Verben, werden nun auch größere Lektürestücke alttestamentlicher Texte erarbeitet. Am Ende des Sommersemesters kann damit das Hebraicum erworben werden. | |||
| Literatur | Es wird weiterhin mit folgendem Lehrbuch gearbeitet: - NEEF, Heinz-Dieter: Arbeitsbuch Hebräisch (UTB 2429), 4. Auflage, Tübingen 2010. Für Hebräisch II benötigen Sie ein eigenes hebräisches Wörterbuch: - PONS Kompaktwörterbuch Althebräisch, ed. F. Matheus, Stuttgart 2006. - oder: GESENIUS, Wilhelm: Hebräisches und aramäisches Handwörterbuch über das Alte Testament, 17. Auflage, Berlin 1915 (zahlreiche Nachdrucke). |
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| Leistungsnachweis | Sprachprüfung Hebraicum | ||
| Syrisch | 136 Syrisch Lektüre Kremer / Toepel |
L G 1st nach Vereinbarung Vorbesprechung am Mi 06.04.2011, 13.30 Uhr |
| Dieser Lektürekurs baut auf dem Sprachkurs „Klassisches Syrisch“ des vergangenen Wintersemesters auf. Zunächst wird die bereits begonnene Lektüre der „Doctrina Addai“ fortgeführt und abgeschlossen (Ungnad 29*-43*). Weitere Lektüretexte werden gemeinsam vereinbart. | |||
| Literatur | - UNGNAD, Arthur: Syrische Grammatik mit Übungsbuch, 2. Auflage, München 1932 (= Nachdruck Hildesheim 2004). - PAYNE SMITH, Jessie: A Compendious Syriac Dictionary, founded upon the Thesaurus Syriacus of R. Payne Smith, Oxford 1902 (zahlreiche Nachdrucke). |
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| Leistungsnachweis | |||
| Arabisch | 137 Grundkurs Arabisch II Eschraghi |
SK G 2st nach Vereinbarung Vorbesprechung am Mo 11.04.2011, 13.30 |
| Weiterführung des Kurses aus dem Wintersemester 2010/11 | |||
| Literatur | |||
| Leistungsnachweis | |||
| Besondere Hinweise | Teilnehmer von Arabisch I können im Anschluss an die Vorbesprechung am 11.4. um 13.30 einen Test schreiben, um einen Leistungsnachweis zu erwerben. | ||
| Sanskrit | 138 Sanskrit - Sprache und Kultur Hühne |
SK G 2st nach Vereinbarung Vorbesprechung am Mi 06.04.2011, 10.30 Uhr |
| Ausgehend von der Sprache, und da zunächst von der in unserem kulturellen Umfeld doch weitgehend unbekannten Schreibung der Devanāgarī („Götterstadtschrift“) sollen in der Einstiegsphase Schrift und Aussprache des „Kulturträgers“ Sanskrit behandelt werden, dessen sprachliche Ausstrahlung von den altindischen über die mittelindischen (Pali als Sprache Buddhas u.a.) bis in die neuindischen Sprachen (Hindi u.a.) der Gegenwart hinein wirkt; parallel dazu werden zentrale Begriffe der indischen Kultur aus Literatur, Religion und Philosophie vorgestellt, um die ununterbrochene Tradierung und Wirkung einflussreicher Gedankenströme vom Brahmanismus der Veden über den Hinduismus der großen Epen und Puranas und den Buddhismus der Buddhareden und Sutren bis hin zu modernen Denkern aufzuzeigen, die dann auch im Europa der Neuzeit euphorisch aufgenommen wurden – Herder, Forster, Goethe, Schlegel, W.v. Humboldt oder philosophische Systeme wie das des Yoga, um nur einige Beispiele zu nennen – und das nicht zuletzt im Zuge der Entdeckung sprachlicher Verwandtschaftsverhältnisse des Sanskrit und zahlreicher anderer indischer Sprachen mit den europäischen. An die Schriftkunde wird sich eine stark vereinfachte Formenlehre v.a. der Nomina anschließen, um erste Lektürefrüchte in Form von kurzen Sinnsprüchen ernten zu können. |
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| Literatur | Es ist z. Zt. kein spezielles Lehrbuch vorgesehen, da eine möglichst individuelle Vorgehensweise geplant ist, d.h. die jeweils notwendigen Unterlagen werden in Kopieform während der Veranstaltung zur Verfügung gestellt – gefolgt von literarische Anregungen verschiedener Art. | ||
| Leistungsnachweis | |||
| Italienisch | 139 Italienisch für Anfänger und Fortgeschrittene Perin |
SK G 1st nach Vereinbarung |
| Italienisch-Kurs für Anfänger und Fortgeschrittene. Der Kurs besteht insgesamt aus 10 bis 12 Einheiten pro Semester und findet einmal wöchentlich statt. Er bietet die Möglichkeit, Grundkenntnisse der Grammatik der italienischen Sprache zu erwerben, um sich in Alltagssituationen verständigen zu können. |
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| Literatur | de Savorgnani, G./Bergero, B., Chiaro! Der Italienischkurs, 2009 Ismaning (Hueber Verlag) | ||
| Leistungsnachweis | Die Teilnahme am Kurs ist freiwillig und führt nicht zum Erwerb von einem Leistungsnachweis. |
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| Spanisch | 140 Spanisch für Anfänger und Fortgeschrittene Riera |
SK G 1st nach Vereinbarung |
| Ein spanisch Kurs für alle intessierten Anfänger und Fortgeschrittene | |||
| Literatur | Die Auswahl der Literatur richtet sich nach dem Interesse der Studierenden | ||
| Leistungsnachweis | |||
| Französisch | 141 Französisch für Anfänger und Fortgeschrittene Bruchet Collins |
SK G 1st nach Vereinbarung |
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| Literatur | Für Anfänger: Perspectives A1 (Neue Ausgabe), ab Lektion 5,ISBN 978-3-06-520159-9 Für Fortgeschrittene: Pont-Neuf 2 (Klett Verlag) et d'articles de la presse |
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| Leistungsnachweis | |||
| Medien und öffentliche Kommunikation | 152 Tutorium Hipp |
T G Fr 06.05.2011, 13.30-15.30 |
| Jeweils vor der Blockveranstaltung liegt pro Semester ein Gruppentutorium, in dem über Seminare und Kurse informiert wird, Praktikumsberichte ausgewertet und Artikel- bzw. Radio- oder Internetbeiträge durchgesprochen werden. Für das Studienprogramm ist die Teilnahme an vier Tutorien verpflichtend. | |||
| Literatur | |||
| Leistungsnachweis | |||
| 153 Virtual Realizing - Rituale in den Medien Hipp |
Ü G Fr 06.05.2011, 16.00 - 21.30 Sa 07.05.2011, 09.00 - 12.00 |
| Rituale werden umgangssprachlich überwiegend mit religiösen Räumen wie Kirchen und Tempel oder mit traditionellen Gebräuchen wie Initiationsritualen oder zyklischen Feiern in Verbindung gebracht. Rituale aber sind sehr dynamisch und haben längst ihre angestammten Plätze und Zeiten verlassen. Medien berichten über Rituale, Medien vermitteln Rituale und in den Medien finden Rituale statt (z.B. Verheiratung oder Verlobung im Internet) Dennoch ist es wichtig, die beiden Paradigmen nicht gleich zu setzen: Medien sind keine Rituale. Erst wenn beide in ihren Funktionsweisen und Eigengesetzlichkeiten beachtet werden, erschließt sich, wie Medien Rituale adaptieren und transformieren und wie Rituale den Medienkonsum beeinflussen. Ronald Grimes, der Inhaber des weltweit ersten Lehrstuhls für Ritualwissenschaften in Nijmegen, hat sich mit kulturanthropologischen Forschungsmethoden der Beziehung zwischen Medien und Ritualen genähert. Die Forschungsergebnisse geben Aufschluss, wie und warum Rituale in den Medien auf Menschen wirken und wie durch die Medien sich neue Formen und Wirkungen von Ritualen ergeben. |
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| Literatur | |||
| Leistungsnachweis | |||
| 154 Internetwerkstatt 2011: Kommunikation im Netz, Spiritualität und Theologie ins Netz bringen Bieger / Pelzer |
Ü G Do 15.09.2011, 13.30 bis Sa 17.09.2011, 12.00 Do und Fr dauert der Kurs jeweils bis 21.30 Uhr |
Community bei facebook, Xing und Kirche vernetzt Das Medienstudium wird zunehmend Internet-basiert durchgeführt. Zugleich erhalten Sie die Chance, Kollegen und Kolleginnen im Bereich Kirche und Internet kennenzulernen. So geht es: Melden Sie sich bei Facebook oder Xing an und treten Sie dann der Gruppe “Medienstudium St. Georgen bzw. „Kirche und Internet“ bei. Sie wird von Matthias Schmidt moderiert. Bei kirche-vernetzt.de finden Sie Lehrunterlagen des Medienstudiums. Jährlich im März treffen Sie 60 und mehr Leute in einer der katholischen Akademien. Dieses Treffen ist mit einem Kursprogramm zu Web2.0 verbunden. Sie können Mitglied der Communitys werden, ohne sich für das Medienprogramm einzuschreiben. Praktikum oder Mitarbeit bei kath.de Es besteht die Möglichkeit, bei www.kath.de im Rahmen eines Projektes mitzuarbeiten und dafür eine qualifizierte Bestätigung zu bekommen. Solche Möglichkeiten sind u.a. Betreuung der Eingangsseite für 4 Wochen, Arbeit an Begriffslisten s. Vatikanglossar, Kirchenjahr, Symbollexikon, Darstellung von Namenspatronen und Heiligen, Mitarbeit am Webkatalog, Aufbau einer Gruppe innerhalb einer Community-Plattform. Sie können auch Mitglied der Redaktion von kath.de werden. |
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| Literatur | |||
| Leistungsnachweis | |||
| Islam und christlich-muslimische Begegnung | 160 Christliche Theologie im Dialog mit dem Islam Körner / Specker / Troll |
V G akkr 2st Fr 06.05.2011, 17.00 - 20.30 Sa 07.05.2011, 09.00 - 12.30 Fr 13.05.2011, 17.00 - 20.30 Sa 14.05.2011, 09.00 - 12.30 Fr 17.06.2011, 17.00 - 20.30 Sa 18.06.2011, 09.00 - 12.30 Fr 08.07.2011, 17.00 - 20.30 Sa 09.07.2011, 09.00 - 12.30 |
| 6. Mai 2011 – Christian W. Troll • Vatikanum II und die Muslime: Geschichte, Theologie, Bedeutung und Aufnahme • Projekt „Muslime fragen – Christen antworten“: Methode und Entwicklung des Projekts 7. Mai 2011 – Tobias Specker • Möglichkeit der Offenbarung • Geschichtlichkeit 13. und 14. Mai – Christian W. Troll Projekt „Muslime fragen – Christen antworten“. Erörterung häufig behandelter Themenbereiche. • Sünde; Erlösung und Kreuz • Gottheit Christi und Dreieinigkeit • Dialog, Zeugnis und Mission 17. und 18. Juni – Felix Körner • Gottesbild • Prophetologie • Theologie des Gebets 8. und 9. Juli Tobias Specker • Ekklesiologie • Staatsverständnis, Demokratie • Pluralität und Säkularität |
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| Literatur | - Kenneth Cragg, The Call of the Minaret, 3. Auflage, London 2000. - Werner Ende / Udo Steinbach (Hgg.), Der Islam in der Gegenwart, 5. Auflage, München 2005. - Christian W. Troll, Muslime fragen – Christen antworten, Mainz 2003. |
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| Leistungsnachweis | |||
| 161 Tutorium Troll |
T G 1st nach Vereinbarung |
| Im Tutorium werden zum einen Fragen geklärt, die sich aus den Vorlesungen ergeben, zum anderen stellen die Teilnehmer den Verlauf und die Ergebnisse der Arbeit vor, die jeder von ihnen während des Semesters, nach Besprechung mit dem Leiter des Tutoriums, anfertigt. Bei der Festlegung des Themas der Arbeit wird auch auf jeweils relevante Literatur hingewiesen. | |||
| Literatur | |||
| Leistungsnachweis | Die fertiggestellte kleine Arbeit stellt den Leistungsnachweis dar. | ||
| Besondere Hinweise | Termine und Ort: 11. Mai 2011; 8. Juni 2011, jeweils pünktlich um 18:30 Uhr, in den Räumen des CIBEDO Instituts. (Eingang: Balduinstr. 62, 1. Stock) |
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